Mit beispielhafter Hartnäckigkeit heizt Maverick Vinales (Suzuki) den Stars von Ducati, Yamaha und Honda ein. Aber Iannone und Lorenzo blieben ihm beim Katar-Test dicht auf den Fersen.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Der am 12. Januar erst 21 Jahre alt gewordene Suzuki-Ecstar-Werkspilot Maverick Vinales liess sich die Bestzeit am zweiten MotoGP-Testabend auf dem Losail Circuit in Doha/Katar nicht mehr streitig machen. Seine Zeit von 1:55,436 min hatte auch bis 23 Uhr Bestand.
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Zum Vergleich: 1. Jorge Lorenzo hatte mit der Yamaha am Mittwoch mit 1:55,452 Tagesbestzeit erzielt, Vinales führt also auch in der Gesamtwertung nach zwei von drei Tagen. Eine bitte Schmach musste Repsol-Honda-Star Marc Márquez in Kauf nehmen: Sturz und nur Platz 9; am Vortag war er schon über Rang 10 nicht hinausgekommen.
Teamkollege Dani Pedrosa hingegen hielt sich mit Platz 7 recht wacker: Nur 0,421 Rückstand auf die Bestzeit von Vinales/Suzuki. Andrea Iannone setzte allerdings Vinales arg unter Druc k – der Ducato-Held büsste nur 0,072 sec auf Vinales ein.
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Auch Lorenzo hielt sich äusserst wacker: Platz 3 mit 0,099 sec Rückstand auf den Tagesbesten.
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Was tat sich sonst noch in den letzten zwei Stunden?
Scott Redding rückte mit der Pramac-Ducati GP15 vom fünften auf den vierten Platzt vor, Dovizioso verbesserte sich von Rang 10 auf Platz 6, dafür verschlechterte sich Valentino Rossi um zwei Plätze – er ist Achter. Cal Crutchlow quetschte noch 0,3 sec aus seiner LCR-Honda heraus – Platz 13 entspricht allerdings nicht den hohen Erwartungen des Briten, der in Australien als Gesamtdritter abschloss.
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Die Zeiten aus dem Vorjahr: 2015 stand Dovizioso (er landete im Rennen auf Platz 2) mit 1:54,113 min auf der Pole-Position, Lorenzo war mit 1:54,711 min Quali-Sechster, Márquez fuhr im Vorjahr mit 1:54,437 min als Dritter los. Stefan Bradl fuhr am Mittwoch mit 1:58,066 min auf Platz 19, am zweiten Abend fiel er immer weiter zurück – und schloss den Abend an 22. und letzter Stelle ab. Der Rückstand ist von 2,6 auf 2,9 sec angewachsen. Dafür zog sich Teamkollege Alvaró Bautista recht anständig aus der Affäre: Er blieb mit 1:57,721 dicht am Mittelfeld dran und klassierte sich mit der 2016-Maschine an 18. Position. Die Testzeiten in Katar, 23 Uhr Ortszeit (3. März)
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