KTM-Pilot Pedro Acosta (1.) mit Ansage: «Seid am Sonntag nicht überrascht!»
Red-Bull-KTM-Ass Pedro Acosta setzte in Barcelona mit der Bestzeit im MotoGP-Zeittraining ein Ausrufezeichen und sprach danach über noch vorhandene Baustellen in seiner Ecke.
Das MotoGP-Zeittraining am Freitagnachmittag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya sorgte für neue Dimensionen in Sachen Zeitabstände. Nachdem das Feld zuletzt bereits in Le Mans unglaublich eng zusammengerückt war, gab es jetzt nochmals eine Steigerung. Die Top-8 waren am Ende nur durch unglaubliche 0,136 Sekunden voneinander getrennt.
Vorne durfte sich Pedro Acosta vor den Augen von KTM-Rennchef Pit Beirer über die Bestzeit freuen. Der Spanier präsentierte sich eindrucksvoll stark und legte nach seiner Bestzeit gleich eine weitere Zeit im Bereich von 1:38,8 min nach. Mit Brad Binder (3.) schaffte es auch nach langer Zeit wieder Acostas südafrikanischer Teamkollege direkt in das Q2. Während das Klassement im Finish ab Platz 4 wild durcheinandergewirbelt wurde, blieben die Top-3 vorne unerreicht.
«Es gibt immer noch einige Dinge, die es zu klären gilt – das Gefühl ist etwas bittersüß», stellte der «Hai von Mazarron» dann gar nicht so euphorisiert fest. «Wir sind schnell, die Position ist ganz okay. Aber ich fühle mich noch so gut und so schnell, wie es sein sollte. Wir müssen noch viel arbeiten, um herauszufinden, in welche Richtung wir am Samstag gehen sollten.» Dann verriet Pedro: «Es geht in meinem Fall mehr um die Elektronik-Seite, das Chassis arbeitet schon ganz gut.»
Dann enthüllte Acosta: «Dieses Wochenende fehlt mir mein Elektronik-Mann, er wird Vater – er ist deshalb in den Ferien. Die Arbeit ist sonst etwas fließender. Ich bin aber happy, dass alle KTM hinter mir sind.» Viele Asse beklagten, sie bekämen zu wenig Temperatur in den Reifen. «Für mich war es okay», stellte Acosta in der Journalisten-Runde fest. «Wir haben auch nicht viele Optionen für den Vorderreifen hier. Die einzige Option ist eigentlich der Medium-Reifen – der weiche Reifen ist keine Option für das Rennen.» Zum Hinterreifen sagte Acosta: «Normal fahre ich auf dieser Piste immer mit einem anderen Reifen als die Gegner. Daher seid nicht überrascht, wenn das auch am Sonntag so passieren wird.»
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