Garrett Gerloff überrascht Ducati-Elite in Most: Kawasaki plötzlich vorne!
Mit Bestzeit im FP2 setzte Garrett Gerloff bei der Superbike-WM in Most ein Ausrufezeichen. Der US-Amerikaner verblüffte die Konkurrenz und lobt die Bremsstabilität der Kawasaki ZX-10RR.
Dass Ducati die Superbike-WM 2026 dominiert, ist längst keine Überraschung mehr. Umso erstaunlicher war
Dabei begann der Freitag alles andere als ideal. Im
Gerloff nahm den Schwung aus Ungarn mit nach Tschechien
Die Kawasaki-Bestzeit kam besonders überraschend, weil Ducati zuletzt auf nahezu jeder Strecke das Maß der Dinge war. Selbst Gerloff hatte damit nicht gerechnet. «Ich erwartete ehrlich gesagt nicht, hier so stark wie in Balaton zu sein», gab der 30-Jährige offen zu. Bereits beim vorherigen Rennwochenende im Balaton Park sorgte der Texaner für Aufsehen, als er Lauf 2 als bester Nicht-Ducati-Pilot auf Rang 5 beendete.
Interessant: Gerloff fuhr seine Bestzeit nicht mit der weichsten Reifenmischung, sondern mit einem Rennreifen. «Ich spürte, dass es eine gute Runde war. Mir war klar, dass es eine 1:30er-Zeit war. Ich hoffte auf die Top-5», schilderte er. «Dann kam ich in der nächsten Runde vorbei und sah 'P1' auf meiner Tafel. Als ich in die Box fuhr, fragte ich, ob das der Rennreifen war. Und sie bestätigten mir, dass es der Rennreifen war.»
Der Kawasaki-Pilot glaubt, dass die Fortschritte eng mit den Abstimmungsänderungen aus Balaton zusammenhängen. «In Balaton erarbeiteten wir etwas bei der Abstimmung der Maschine. Das hilft mir und gibt mir ein gutes Gefühl», erklärte Gerloff.
Großes Lob für das Bremsverhalten der Kawasaki
Besonders das Bremsverhalten der ZX-10RR hebt der frühere BMW-Pilot hervor. «Das Bremsverhalten ist für mich die Stärke der Kawasaki. Man kann das Motorrad sehr gut verzögern», meinte er. «Wenn ich den Bremspunkt richtig treffe, dann ist es besser als mit allen anderen Motorrädern. Nicht jede Strecke hat viele Bremszonen. Hier gibt es einige intensive Bremszonen.»
Trotz der Bestzeit blieb Gerloff realistisch. «Es war nur eine Runde, ja. Ich hätte aber mehr Runden hinbekommen, doch ich machte in den folgenden Runden immer wieder einen Fehler. Deshalb war es unterm Strich nur diese eine schnelle Runde.»
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