Lukas Lauda: Gibt es MotoGP-Partner in der Formel 1?
Bei KTM wurden Vorkehrungen für potenzielle Investoren in das MotoGP-Projekt getroffen – mögliche Partner könnten aus dem Formel-1-Paddock kommen. Lukas Lauda war zuletzt in Imola.
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Wie SPEEDWEEK.com bereits am 9. Mai berichtete, könnte Lukas Lauda (46) bei der in der Restrukturierung befindlichen KTM AG eine Rolle als Assistent und Vertrauensmann von CEO Gottfried Neumeister (47) einnehmen. Definitive Verlautbarungen und eine exakte Jobbeschreibung gibt es für Lauda noch nicht, das bestätigte auch KTM-Ikone Heinz Kinigadner (65), der Lauda aufs Tapet brachte.
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Trotz der Bereitstellung des Kapitals für die 30-prozentige Schuldentilgungsquote durch Langzeitpartner Bajaj am 22. Mai werden die Inder selbst kaum mittelbar in den Rennsport eingreifen, da sie nicht über ausreichend Know-how in der Szene verfügen. Einsparungen und Synergien werden aber höchst willkommen sein. Lukas Lauda war bereits mehrfach in Mattighofen und hat sich dort mit Rennsport-Boss Pit Beirer (52) ausgetauscht. Er hat in den vergangenen Wochen die MotoGP in Jerez de la Frontera und den Motocross-Grand-Prix in Frauenfeld mit Heinz Kinigadner besucht. Am vergangenen Wochenende war Lauda zu Gast bei der Formel 1 in Imola.
Hintergrund des Besuchs in Imola waren Gespräche mit potenziellen Partnern für das KTM-Roadracing-Projekt, welches innerhalb von KTM von den Offroad-Aktivitäten rechtlich abgespalten wurde. Dadurch ist es für mögliche Investoren attraktiver und besser zu überblicken. Im Hintergrund steht die Aussicht auf eine massive Wertsteigerung der Startplätze durch den bevorstehenden Einstieg von Promotor Liberty in die MotoGP-WM.
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KTM-Berater Heinz Kinigadner bestätigte: "Es geht vor allem um Investoren, die mit Liberty in der Formel 1 schon gute Erfahrungen gemacht haben und auch um einfache Sponsoren." Klar ist: KTM wird im Motorsport auch weiter sparen müssen. Kinigadner hebt eine weitere wichtige Eigenschaft von Lukas Lauda hervor: "Er ist auch in Spanien sehr gut vernetzt."
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