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Massimo Rivola schärft den Anspruch: Aprilia will 2026 ganz nach vorne

Nach der erfolgreichsten Saison der Teamgeschichte formuliert Aprilia-Rennleiter Massimo Rivola klare Ziele für die MotoGP 2026 – mit hohen Erwartungen an Marco Bezzecchi und Jorge Martin.

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Mit breiter Brust, aber ohne Selbstzufriedenheit geht Aprilia die MotoGP-Saison 2026 an. Im Rahmen der Teampräsentation machte Rennleiter Massimo Rivola deutlich, dass die Messlatte nach dem Rekordjahr 2025 deutlich höher liegt. «Wir gehen die Saison 2026 mit einem klaren Bewusstsein dafür an, wer wir sind und wo wir hinwollen», erklärte der Italiener.

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«Wir kommen aus einer starken Saison 2025, die es uns ermöglicht hat, ein sehr hohes Wettbewerbsniveau zu erreichen. Das Ziel besteht nun darin, in jedem Rennen um den Sieg zu kämpfen», machte Rivola im Rahmen der Präsentation klar.

Die Zahlen untermauern Rivolas Selbstvertrauen. 2025 war die bislang erfolgreichste Saison in der Geschichte von Aprilia: Platz zwei in der Konstrukteurswertung mit 418 Punkten, Rang drei in der Fahrer-WM für Marco Bezzecchi mit 353 Zählern, insgesamt 19 Podestplätze, darunter sieben Siege, sowie mehrere Pole-Positions. Hinzu kam ein historischer Meilenstein mit dem 300. Grand-Prix-Sieg des Herstellers aus Noale.

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Rivola nach Rekordsaison: «Können noch mehr erreichen»

Für Rivola ist der Blick nach vorne entscheidend. «Es war eine gute Saison, aber ihr kennt mich – ich schaue lieber nach vorne als zurück», betonte er. «Diese Resultate bringen vielleicht zusätzliche Verantwortung mit sich. Aber so, wie das Unternehmen heute aufgestellt ist, können wir noch mehr erreichen.»

Die Erfolge von 2025 seien kein Endpunkt, sondern Ansporn. Im Werksteam setzt Aprilia 2026 auf zwei Fahrer mit unterschiedlichen Ausgangslagen. Marco Bezzecchi geht nach seiner starken Vorsaison als feste Größe ins neue Jahr, Jorge Martin beginnt ein neues Kapitel.

«In der Box werden wir zwei unterschiedliche Wege verfolgen: Einerseits wollen wir mit Marco genau dort anknüpfen, wo wir am Ende der letzten Saison aufgehört haben. Andererseits werden wir gemeinsam mit Jorge viel aufbauen», so Rivola. «Wir glauben sehr an die RS-GP26 und sind überzeugt, dass sie ebenso wie unsere Fahrer großes Potenzial besitzt.»

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Bei Jorge Martin will Aprilia weiterhin geduldig sein

Besonders bei Ex-Weltmeister Martin versucht Rivola, keinen unnötigen Druck aufzubauen. «Wir müssen mit ihm geduldig sein. Er muss es auch mit sich selbst sein. Wir kennen seinen Charakter, sein Talent und seine Geschwindigkeit. Er muss einfach zu 100 Prozent körperlich fit sein, dann wird er ganz sicher kommen.»

Bezzecchi hingegen wirke bereits vollständig integriert: «Bei Marco fühlt es sich an, als wäre er seit zehn Jahren im Team, nicht erst seit einem. Er hat gezeigt, wie schnell er ist. Wir erwarten, dass er die Saison dort beginnt, wo er die letzte beendet hat – im Kampf um Podestplätze.»

Ein zentraler Faktor für die hohen Erwartungen ist die neue RS-GP26. Sie stellt die bislang konsequenteste Weiterentwicklung des MotoGP-Projekts aus Noale dar und gilt als schnellster Prototyp, den Aprilia je gebaut hat. Alle Bereiche – von Aerodynamik über Fahrwerk und Elektronik bis hin zum V4-Motor – wurden weiterentwickelt. Optisch setzt Aprilia mit dem neuen Löwen im Design ein starkes Zeichen: Der «Leone Alato» steht für Kraft, Entschlossenheit, Mut und die enge Verbundenheit mit der Region rund um den Firmensitz in Noale.

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Auch das Trackhouse-Team bleibt ein wichtiger Bestandteil des Aprilia-Gesamtprojekts. Rivola sieht bei Raul Fernandez und Ai Ogura großes Potenzial: «Ich denke, Raul wird endlich sein ganzes Talent zeigen. Ich erwarte sehr viel von ihm», sagte der Aprilia-Rennleiter. Auch sein japanischer Teamkollege überzeugt ihn: «Ich bin extrem zuversichtlich bei Ai Ogura, weil wir bereits klare Anzeichen von großem Talent und hoher Geschwindigkeit gesehen haben.»

Das Fazit fällt entsprechend aus: «Ich glaube, dass wir 2026 vier sehr konkurrenzfähige Motorräder am Start haben werden.» Mit einem starken Fahrerquartett, einem geschlossenen Teamgefüge und einer technisch verfeinerten RS-GP26 will Aprilia die Erfolge der Vorsaison nicht nur bestätigen, sondern den nächsten Schritt machen. Oder, wie Rivola es zusammenfasste: Man wisse genau, wer man sei – und wohin die Reise gehen soll.

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