Maverick Vinales (Aprilia/2.): «Bike ist eine Rakete»
Aprilia-Werksfahrer Maverick Vinales eroberte am MotoGP-Freitag in Spielberg Rang 2, war im Training einmal mehr schneller als Silverstone-Sieger Aleix Espargaro und strotzt nur so vor Tatendrang.
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Maverick Vinales beendete den Freitag in Österreich auf Platz 2 und hielt sich aus sämtlichen Turbulenzen heraus. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag gab es auf dem Red Bull Ring mehrere Ausritte, auch wieder von Honda-Star Marc Marquez, der am Samstag durchs Q1 muss.
Vinales büßte am Ende nur 0,044 sec auf Bestzeithalter Marco Bezzecchi (Mooney VR46 Ducati) ein. "Es war ein sehr guter Tag", grinste der Spanier. "Es war einer der besten Tage auf der Aprilia – wie ich fuhr und wie mein Gefühl war. Es ist wunderbar, die Jungs verstehen immer mehr, was ich brauche. Jedes Mal, wenn ich auf der Piste bin. Wir machen Schritte, das ist großartig. Auf der Bremse werde ich immer besser – noch präziser. Es ist auch die Aerodynamik. Es geht darum, die Räder am richtigen Platz zu haben, wenn es ans Gas und in die Beschleunigung geht. Dann ist die Aprilia mit dieser Aerodynamik eine Rakete. Das Wichtigste am Freitag war, etwas über eine Piste zu lernen, auf der wir nicht so stark sind. Ich war von Runde 1 an schnell und müssen verstehen, weshalb das so war."
"Die Pace und die Rundenzeiten waren für mich eine Überraschung", betonte der WM-Zehnte. "Auf der dritten fliegenden Runde im FP1 war ich schon auf 1:30,2 min. Ich dachte, ‚das ist schön!‘ Am Nachmittag dann die mittleren 1:29er-Runden mit Rennkonfiguration – das war sehr schnell im Vergleich zu 2022. Wir haben erst Freitag, daher müssen wir die Füße auf dem Boden behalten. Aber wir müssen solche Dinge auch genießen, das macht unser Leben einfacher. Es ist ein Kompromiss zwischen mir und dem Bike. Ich habe das Bike viel mehr im Griff, es ist einfacher zu fahren als 2022. Ich kann andere Linien fahren."
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Beim Plan für den Samstag frohlockt Vinales schon jetzt: "Wir müssen weiter ein paar Sachen probieren. Wir werden das komplette Aero-Paket reinwerfen wie in Le Mans, und schauen, ob ich das Bremsen und die Beschleunigung maximieren kann. Wenn das auch noch gelingt, wird das Bike eine Rakete sein! Wir müssen es versuchen. Ich hoffe, das bringt uns die extra Zehntelsekunden für das Rennen. Ich bin gespannt und will uns auf dem Maximum sehen. Hoffentlich ist das Wetter okay und wir können den harten Hinterreifen fahren."
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"Im Sprint wird es eng hergehen, alle fahren gleich schnell", meinte Maverick abschließend. "Wenn ich vier oder fünf Quali-Runden fahren kann, wird es gut sein und den Unterschied ausmachen. Ich habe es probiert und es hat funktioniert. Für den Sprint wird es wichtig sein, ob wir vorne losfahren können. Mein Ansatz ist, in der ersten Kurve vorne zu sein. Man muss einfach Druck machen, auch wenn man stürzt – man muss Druck machen!"
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