Maverick Viñales: Quali-1 verpatzt & Sturz im Sprint
Aprilia-Werkspilot Maverick Viñales rutschte im Sprint auf dem Sachsenring immer weiter zurück. Nach dem Sturz grübelte er, wie er sich am Sonntag steigern kann.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Maverick Viñales erwies sich auf dem Sachsenring am Samstag im nassen Q1 als schnellster Fahrer auf Regenreifen. Doch als die Piste auftrocknete, schwanden seine Chancen auf den Aufstieg ins Q2. Denn der Spanier meinte, die Piste sei für Slicks nicht trocken genug. Deshalb musste er auf dem Grid fürs Sprintrennen auf Platz 13 Aufstellung nehmen.
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Maverick klagte dann im 15-Runden-Wettbewerb über mangelhaften Grip, er stürzte in Runde 12 auf Platz 13 beim Anbremsen der ersten Kurve. "Im Q1 war ich heute im Nassen schnell. Aber als ich zur letzten Zeitenjagd gestartet bin, war ich überzeugt, dass die Piste noch zu feucht sei für Slicks. Doch Brad Binder und Marc Márquez haben mit den Positionen 1 und 2 bewiesen, dass im Finale des Q1 die Slicks von Vorteil waren."
"Im Sprint Race habe ich nie einen guten Griplevel gespürt. Wir haben nachher am Abend analysiert, woran das gelegen hat. Ich habe mich jedenfalls bemüht, meine Pace zu halten, und bin dann in der ersten Kurve gestürzt. Dieser deutsche WM-Lauf scheint für uns keinen guten Verlauf zu nehmen. Wir müssen uns etwas einfallen lassen und arbeiten, denn das ist nicht das Niveau, auf dem wir fahren wollen", meinte Maverick, der nach der ersten Runde noch an neunter Stelle lag. In der WM-Tabelle hält er sich auf Platz 10, zwei Punkte hinter seinem Aprilia-Teamkollegen Aleix Espargaró.
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SPEEDWEEK.com kann nicht so genau einschätzen, ob Aprilia Racing in diesem Jahr unter dem Verlust der "concessions" leidet oder ob sich die erstmalige Ausrüstung eines Kundenteams aufwändiger gestaltet als erwartet.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Auf jeden Fall ist bei der Truppe von Massimo Rivola ein Teil des Glanzes von 2022 verloren gegangen. Das beweist ein Blick auf die Statistik.
WM-Stand 2022 nach 6 Grand Prix Aleix Espargaró 82 Punkte Maverick Viñales 27 Punkte
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WM-Stand 2023 nach 6 Grand Prix (ohne Sprint) Aleix Espargaró 40 Punkte Maverick Viñales 41 Punkte Ergebnisse MotoGP-Sprint Sachsenring (17. Juni): Jorge Martin, Ducati, 15 Runden in 20:21,871 min 2. Pecco Bagnaia, Ducati, +2,468 sec 3. Jack Miller, KTM, +3,287 4. Luca Marini, Ducati, +5,487 5. Johann Zarco, Ducati, +5,538 6. Brad Binder, KTM, +6,289 7. Marco Bezzecchi, Ducati, +6,956 8. Alex Márquez, Ducati, +9,261 9. Aleix Espargaró, Aprilia, +9,691 10. Enea Bastianini, Ducati, +9,715 11. Marc Márquez, Honda, +10,828 12. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +10,905 13. Fabio Quartararo, Yamaha, +11,366 14. Augusto Fernández, KTM, +12,593 15. Franco Morbidelli, Yamaha, +12,905 16. Miguel Oliveira, Aprilia, +13,837 17. Takaaki Nakagami, Honda, +14,505 18. Raúl Fernández, Arilia, +28,959 – Maverick Viñales, Aprilia, 4 Runden zurück – Jonas Folger, KTM, 9 Runden zurück
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