Oliveira (13.) bester Yamaha-Pilot, aber weit zurück
Pramac-Pilot Miguel Oliveira setzte sich bei der MotoGP in Mugello gegen Yamaha-Speerspitze Fabio Quartararo durch, doch für den Portugiesen war es ein schwacher Trost, bester Yamaha-Pilot zu sein.
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Yamaha erlebte bei der MotoGP in Mugello ein schwieriges Wochenende. Miguel Oliveira sollte den Grand Prix als bester der vier Yamaha-Piloten beenden. Beim Zielsprint setzte sich der portugiesische Pramac-Pilot mit 0,007 Sekunden Vorsprung gegen Yamaha-Markenkollege Fabio Quartararo durch.
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Den Grand Prix als bester Yamaha-Pilot beendet zu haben, war für Oliveira aber ein schwacher Trost – zu schlecht war die Performance am neunten Rennwochenende der MotoGP-Saison 2025. "Es macht es nur ein bisschen weniger schlimm", bemerkte der bestplatzierte Yamaha-Pilot nach dem Rennen, das er auf der 13. Position beendete. "Ehrlich gesagt sollten wir auf das Ergebnis und den Rückstand zum Sieger schauen. Und 26 Sekunden sind für uns ein bisschen zu viel."
"Uns fehlt Performance und Speed. Zudem ist es nicht einfach, die Situation bezüglich der Vibrationen und Hitze zu managen. Wir können nicht überholen. Das macht es alles unmöglich, die Situation zu kontrollieren. Wenn wir den anderen Fahrern folgen wollen, müssen wir unsere Reifen sehr stark beanspruchen", erklärte Oliveira.
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Der schwache Topspeed war lange Zeit die große Schwäche der Yamaha M1, doch laut Oliveira war das nicht der Grund für die enttäuschenden Ergebnisse in Mugello: "Es sind nicht die Geraden, es sind die Kurvenausgänge. Wir machen alles zu langsam. Wir bremsen nicht richtig, verlieren Zeit am Kurveneingang. Wir würden gern mehr Geschwindigkeit mit in die Kurve nehmen und den Reifen am Kurvenausgang besser managen. All das fällt uns schwer, weil wir überall am Limit sind."
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Nach dem Grand Prix über 23 Runden wirkte Oliveira geschafft. "Ich bin erschöpft, aber das hat nichts mit den Verletzungen zu tun. Ich bin einfach nur geschafft", kommentierte der Pramac-Pilot, der als WM-23. zur nächsten Station des MotoGP-Kalenders reist. Für Assen ist Oliveira zuversichtlich. Der Kurs sollte der Yamaha M1 besser liegen und auch die Umstände dürften ihm in die Karten spielen.
"Assen hat eine andere Charakteristik, die uns erlauben sollte, näher an die anderen Fahrer heranzukommen. Hoffentlich ist es ein bisschen kühler, das kommt unserem Motorrad entgegen. Ich hoffe, dass wir dort konkurrenzfähiger sind", so Oliveira.
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