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Fabio Quartararo zu seiner Kritik an Yamaha M1: «Ich sehe keine Reaktion»

Das enttäuschende MotoGP-Event in Mugello konnte Fabio Quartararo noch nicht abhaken. Bei der M1 sieht er keine Fortschritte. Dennoch sei er Yamaha immer dankbar – egal, wie es dieses Jahr endet.

MotoGP

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Nach den guten Grands Prix in Le Mans und Barcelona erlebte Yamaha-Aushängeschild Fabio Quartararo in Mugello einen Rückschlag. Der Franzose war mit seiner M1 nicht konkurrenzfähig und belegte die Ränge 14 und 18. Konnte er den Italien-GP mittlerweile abhaken?

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«Ich konnte das noch nicht richtig hinter mir lassen und ich bin nicht sehr happy damit, wenn man den letzten Monat betrachtet», sagte Quartararo vor dem Ungarn-GP. «Natürlich muss ich jetzt ins Wochenende starten. Ich gebe mein Maximum und versuche herauszufinden, wie das Gefühl im FP1 und im Zeittraining ist – dann werden wir sehen, wie wir unser Rennwochenende angehen.»

Wird es auf der Stop-and-Go-Strecke am Plattensee einfacher als auf dem Mugello Circuit, wo alle Yamaha-Piloten, insbesondere mit dem Gefühl für den Vorderreifen, ihre Probleme hatten? «Ich bin sehr sensibel, was das Gefühl für den Vorderreifen angeht. Ich hatte in den letzten Jahren noch nie so wenig Gefühl für die Front. Dass es hier noch schlechter ist als in Mugello, ist schwer, also erwarte ich, dass es besser sein wird», blickte Quartararo voraus.

Weshalb sagt Quartararo, dass der letzte Monat so schlecht war? Im Mai konnte er in Le Mans und Barcelona einige gute Ergebnisse erzielen. «Ich bin nicht glücklich darüber, wie wir unser Motorrad verbessert haben – es ist dasselbe Bike wie im September 2025», stellte er klar. «Vom ersten Prototyp bis jetzt hatte ich einen großen Schritt nach vorne erwartet. Wir bewegen uns aber nicht – das meinte ich damit. Mein Job ist es zu pushen und das Beste zu geben – wenn ich mich auf dem Bike wohlfühle.»

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Quartararo: «Wenn ich in deren Position wäre, würde ich mich auf nächstes Jahr konzentrieren.»

Reagiert Yamaha auf seine Kritik? «Nein, ich sehe keine Reaktion. Wir befinden uns bei der Meisterschaft in einem Moment, in dem es auch keine Reaktion mehr geben wird», ist sich Quartararo sicher. «Wir waren beim V4 etwas spät dran und wenn ich in deren Position wäre, würde ich mich auf nächstes Jahr konzentrieren. Für dieses Jahr wird es nichts mehr geben.»

Fabio Quartararo holte mit Yamaha 2021 seinen einzigen Weltmeistertitel. 2022 wurde er Vizeweltmeister. Das Verhältnis zwischen dem Franzosen und dem japanischen Hersteller ist schon lange nicht mehr so gut. Wenn es dieses Jahr so weiter geht, würde die Partnerschaft ein trauriges Ende finden. «Am Ende war es schon letztes Jahr so. Ich denke aber nicht, dass es unsere gemeinsamen Erfolge ruinieren wird, denn ich werde Yamaha immer dafür dankbar sein, was wir erreicht haben», versicherte der 27-Jährige. «Klar, die letzten drei Jahre waren nicht die besten, die wir hatten, aber ich denke nicht, dass die kommenden sechs Monate unsere Beziehung verändern werden.»

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