Quartararo: Weshalb es für ihn keinen Sinn macht, die Formel 1 zu kopieren
Fabio Quartarao ist ein Fan von Qualifyings. Deshalb begrüßt es der Yamaha-Pilot, 2027 ein zusätzliches für den MotoGP-Sprint zu haben. Weshalb er sich aber mehr Zeit in den freien Trainings wünscht.
Am vergangenen Wochenende erzielte Fabio Quartararo beim Großen Preis von Japan die Ränge 9 und 12. Insbesondere im Grand Prix am Sonntag wäre mehr drin gewesen, wenn er mit seiner
An diesem Wochenende wird auf dem Mandalika International Street Circuit wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Quartararo: «Wenn wir die Formel 1 kopieren wollen, müssen wir uns vor Augen führen, wie viele Minuten Fahrzeit diese haben»
«Ich mag das zusätzliche Qualifying, weil ich es liebe, Qualifyings zu bestreiten – das macht mir am meisten Spaß. Andererseits wird die Zeit auf der Strecke wirklich sehr kurz sein – mit den neuen Motorrädern und den neuen Reifen. Ich denke also, wir sollten zusätzliche Minuten bekommen», sagte Quartararo am Donnerstag zum neuen Format. «Wenn wir die Formel 1 kopieren wollen, müssen wir uns vor Augen führen, wie viele Minuten Fahrzeit diese haben. Sie sind nicht die ganze Zeit auf der Strecke – so wie wir jetzt. Wir sind praktisch immer auf der Strecke. Wenn wir etwa 30 Minuten mehr bekommen würden, könnten wir es etwas ruhiger angehen. Ich denke, dass es schön wäre, wenn speziell das FP2 eine Stunde dauern würde. Es wird aber ohnehin für alle gleich sein.»
Das 30-minütige FP2 findet nächstes Jahr am Freitag vor dem Sprint-Qualifying statt. «Für mich ist es kein Problem, ein Qualifying mehr zu haben. Selbst das freie Training wird wie ein Qualifying sein, um wirklich gut zu verstehen, was man tun muss. Das ist also einer der Punkte, warum es schön wäre, mehr Minuten auf der Strecke zu haben», so Quartararo. Im freien Training bleibt dann also nicht genügend Zeit, um das Motorrad richtig abzustimmen und mit den neuen Pirelli-Reifen zu arbeiten? «Ja, genau das meine ich. Wir haben dann im freien Training zu wenig Zeit. Mit den Michelin-Reifen ist es jetzt mehr oder weniger so, dass ich weiß, dass ich das Rennen mit dem weichen Reifen fahren werde. Aber nächstes Jahr haben wir keine Ahnung. Deshalb wäre es schön, im zweiten freien Training mehr Zeit zu haben. Das neue Format ist kein Problem für mich, aber einfach mehr Zeit im FP2 wäre gut.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





