Am heutigen Donnerstag findet in Madrid die offizielle Präsentation des Repsol-Honda Teams statt. Die langjährige spanisch-japanische Kooperation blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück.
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Damals wurde in der MotoGP mit 500-ccm Zweitakter Biestern gefahren. Den 1990er Jahren drückte Repsol-Honda in unvergleichlicher Art und Weise seinen Stempel auf: Mit Mick Doohan (1995, 1996, 1997, 1998) und Alex Criville (1999) wurden fünf WM-Titel in Folge gefeiert. Doch auch später wurden durch Valentino Rossi (2002, 2003), Nicky Hayden (2006) und Casey Stoner (2011) weitere MotoGP-Titel geholt.
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Nicht nur wegen seiner vier Meisterschaftstriumphe ist Mick Doohan der erfolgreichste Repsol-Pilot. Mit 35 GP-Siegen hat der 1999 zurückgetretene Australier noch immer stolze 13 Siege mehr auf dem Konto als der Spanier Dani Pedrosa. Superstar Valentino Rossi rangiert in dieser Rangliste sogar nur auf Platz 3. In Sachen Podestplätzen hat sich jedoch Pedrosa souverän die Spitzenposition erarbeitet. Hier führt der Vizeweltmeister von 2007, 2010 und 2012 souverän. Ausnahmekönner wie Doohan, Valentino Rossi und Casey Stoner waren die Protagonisten der Repsol-Honda Sternstunden. Die Jahre 1997, 2002 und 2011, als diese Herren jeweils Weltmeister wurden, gehen als die mit den meisten Siege in die Teamgeschichte ein. Auch durch die diversen Änderungen im Reglement liess sich Repsol-Honda nicht vom Siegen abhalten. Egal ob mit 500-ccm Zeitaktern oder Viertakter mit 990-ccm, 800-ccm oder 1000-ccm, gewonnen wurde immer.
2013 geht Repsol-Honda mit einer rein spanischen Fahrerpaarung an den Start - und kann sich trotz starker Konkurrenz aus dem Yamaha-Lager berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren WM-Titel machen. Dani Pedrosa ist in seinem mittlerweile achten MotoGP-Jahr reif dafür. Moto2-Weltmeister Marc Marquez wird ihm sicher gute Schützenhilfe leisten und schon in seinem ersten Jahr einige Male vor Jorge Lorenzo oder Valentino Rossi ins Ziel kommen.
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