Vinales nach Catalunya-Test: Mit neuen Teilen schneller als im Qualifying
Tech3-Pilot Maverick Vinales ist körperlich in sehr guter Verfassung, doch es fehlen viele MotoGP-Kilometer. Beim Test in Barcelona bekam der Rückkehrer erstmals den Letztstand der RC16 in die Finger.
Nach der nicht enden wollenden Rehabilitation von KTM-Pilot Maverick war die Rückkehr des Tech3-Athleten zum Großen Preis von Katalonien doch eine kleine Überraschung. Bei seinem Heimrennen trat Vinales zwar sportlich nicht ins Rampenlicht, doch der Routinier erfüllte die eigentliche Mission, sich die letzten Prozentpunkte auf der Wohlfühlskala auf der RC16 zu erarbeiten.
Der Pilot aus Figueres hielt sich beim GP-Event aus allen Sturzeskapaden raus – und so ging es auch beim Test weiter. Viñales fuhr weitere 40 Umläufe und näherte sich damit weiter dem erhofften Status an. «Für mich war der Test sehr wichtig – aber vor allem, um zu verstehen, wie mein Körper auf die Belastung des Wochenendes reagiert. Zum Glück gab es keinerlei Probleme. Ich bin sehr erleichtert, dass ich auch beim Test weiter körperlich trainieren konnte. Ich würde sogar sagen – es hat mir gutgetan, es wird immer besser.»
Die Konsequenz: Nach der Phase der Eingewöhnung, auch über die Rennen, die Vinales als Elfter im Drama-GP mit WM-Punkten abschließen konnte, ging es nun auch wieder um die Technik, wie «Top Gun» am Montag im Fahrerlager von Catalunya berichtete: «Ich habe heute erstmals jene Teile bekommen, die beim Jerez zur Verfügung stehen Ich war mit der neuesten Aerodynamik unterwegs. Dazu gab es ein Update an den Federelementen sowie einige neue Settings.»
Der Tech3-Pilot zeigte sich von den Updates überzeugt: «Was die Aerodynamik angeht, für mich waren die Unterschiede nicht sehr groß. Wesentlich mehr hat mir die neue Abstimmung der Front gebracht. Das Gefühl am Vorderrad war damit wesentlich besser als am Wochenende. Wenn ich an Mugello und die vielen schnellen Abschnitte in Schräglage denke, dann sollte das sehr gut für mich sein.»
Sehen lassen konnten sich dann auch die Rundenzeiten. Vinales wurde mit der vierten Zeit gestoppt – 1:38,957 min. Damit verlor der Rückkehrer nach drei intensiven Teststunden nur 0,1 sec auf Teamkollege Bastianini und zwei Zehntel auf den erneut schnellsten MotoGP-Piloten in Barcelona, Markenkollege Pedro Acosta. Zudem war der zuversichtliche Spanier damit auch flotter als beim Qualifying, das er am Samstag immerhin vor Aprilia-Pilot Ai Ogura auf Platz 17 abgeschlossen hatte. Mit Motocross-Sessions und Einheiten auf dem Superbike will sich Vinales nun noch mehr spezifische Stärke auf dem Motorrad verschaffen.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Pedro Acosta (E)
KTM
1:38,767 min
2.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+0,064 sec
3.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,117
4.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,190
5.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,240
6.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,294
7.
Fermin Aldeguer (E)
Ducati
+0,316
8.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,361
9.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+0,487
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,552
11.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,792
12.
Brad Binder (ZA)
KTM
+0,855
13.
Alex Rins (E)
Yamaha
+0,995
14.
Luca Marini (I)
Honda
+1,076
15.
Joan Mir (E)
Honda
+1,090
16.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,176
17.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+1,225
18.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+1,257
19.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,285
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