Eine der positivsten Überraschungen beim Saisonauftakt der WorldWCR 2025 war ohne Zweifel Avalon Lewis. Die Yamaha-Pilotin aus Neuseeland kämpfte auf Augenhöhe mit den Titelfavoritinnen aus Spanien.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Avalon Lewis ist einigen vielleicht noch bekannt aus der Supersport-300-WM 2017. Damals hieß die Neuseeländerin noch Biddle, heute ist sie verheiratet und Mutter eines kleinen Jungen. Mit der Unterstützung von Superbike-Legende Aaron Slight stand Lewis in Cremona 2024 mit einer Wildcard am Start. "Mir juckte es in den Fingern, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein", sagte die 32-Jährige damals. Mit den Plätzen 8 und 5 bewies Lewis aus dem Stand, dass sie den Speed für die Weltmeisterschaft hat.
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Als Stammfahrerin in der diesjährigen WorldWCR bestätigte Lewis beim Saisonauftakt in Assen den guten Eindruck von ihrem Gaststart. Nur sie konnte mit den favorisierten Spanierinnen Maria Herrera, Beatriz Neila und Sara Sanchez mithalten und kämpfte auf Augenhöhe. Als Vierte im ersten Lauf verpasste sie das Podium nur um 1,4 sec, im zweiten Rennen stürzte sie in der letzten Runde im unmittelbaren Kampf um den Sieg. "Ich denke, wir haben uns gut präsentiert", zog Lewis ein positives Fazit. "Man muss bedenken, dass der Einstieg in eine Weltmeisterschaft kein einfacher Schritt ist. Hinter den Kulissen wurde echt geschuftet und ich bin überwältigt, wie gut alles funktioniert hat. Natürlich war es ein Jammer, dass das Wochenende im Kies geendet hat, grundsätzlich bin ich aber absolut zufrieden, wie es gelaufen ist."
Für die weitere Saison ist Lewis zuversichtlich. " Wir haben eine gute Pace bewiesen und sehr viel während der Rennen gelernt, was mir im Laufe der Saison sicher helfen wird", weiß die Yamaha-Pilotin. "Ganz bestimmt wird mir ein solcher Fehler auch nicht noch einmal passieren. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde in Cremona."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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