Rallye-Raid Portugal: Ford zieht sich zurück - Joao Ferreira (Toyota) führt
Der Portugiese Joao Ferreira und sein Beifahrer Filipe Palmeiro (Toyota Gazoo Racing SA) fuhren die Bestzeit auf der ersten Etappe der Rallye-Raid Portugal nahe Grandola im Distrikt Setubal.
Die große Überraschung am späten Mittwochabend: Das Ford-Team gab bekannt, wegen technischer Schwierigkeiten sich von der Rallye-Raid Portugal zurück zu ziehen. Somit sind am Donnerstagmorgen zur zweiten Etappe die Ford Raptor-Piloten Carlos Sainz, Mattias Ekström sowie Denis Krotov nicht mehr am Start.
Beim zweiten Lauf der World Rallye-Raid Weltmeisterschaft (W2RC) wurde eine Schleife um das Eventzentrum Grandola gefahren. Die Etappe war in zwei separate Sonderprüfungen aufgeteilt. Der erste große Abschnitt führte über 177 Kilometer, der zweite nur über kurze drei Kilometer auf dem Terrain des Motorrad-Prologs.
Toyota-Pilot Joao Ferreira fuhr am ersten Tag die schnellste Zeit mit 17 Sekunden vor seinem Markenkollegen Toby Price. Dacia-Pilot Sebastien Loeb startete mit der drittschnellste Zeit in die Rallye, 28 Sekunden hinter dem Sieger. Dahinter platzierten sich zwei weiteren Toyotas mit Guy Botterill und Yazeed Al Rajhi, dem Dakar-Sieger von 2025.
Der Sieger der diesjährigen Rallye Dakar 2026 Nasser Al-Attiyah (Dacia) wurde wegen Geschwindigkeitsübertretung mit einer Minute Zeitstrafe belegt und liegt an achter Stelle mit bereits 3.14 Minuten hinter dem Tagessieger. Mitfavorit Henk Lategan (Toyota) verlor wegen eines Hinterachsschadens zum Auftakt mehr als eine halbe Stunde Zeit.
Auf der für Donnerstag angesetzten 377 Kilometer langen Wertungsprüfung zwischen Grandola und Badajoz werden die ersten nennenswerten Abstände in der Gesamtwertung herausgefahren.
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