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Marokko-Rallye: Andrew Short führt auf Husqvarna

Die vorletzte Etappe der Rallye Marokko brachte am Dienstag eine dramatische Wende. Die KTM-Asse haben viel an Boden verloren – Andrew Short ist neuer Spitzenreiter.

Rallye-Raid-WM

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Die Red Bull-KTM-Asse Toby Price und Matthias Walkner zählten am Dienstag zu den Verlierern der vierten und vorletzten Etappe der Rallye Marokko. Das 408 Kilometer lange Teilstück wurde über 311 Prüfungs-Kilometer gefahren, hatte es sich und brachte im Tagesergebnisse enorme Abstände. Der bisher führende Australier Toby Price (Red Bull-KTM) büßte fast 19 Minuten ein.

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Der Tagessieg ging an den Portugiesen Paulo Goncalves auf der Hero vor Honda-Werksfahrer Ricky Brabec und Husqvarna-Fahrer Andrew Short. Interessant: Auf den ersten fünf Positionen fanden sich am Dienstag Fahrer vier verschiedene Hersteller (Hero, Husqvarna, Honda, Yamaha).

Ähnlich wie Price erging es am Dienstag auch dem Österreicher Matthias Walkner (33), der auf Rang 14 knapp 16 Minuten liegen ließ. "Die ersten 100 Kilometer sind sehr gut gelaufen und Toby hat als Vorausfahrer eine sehr guten Job gemacht", berichtete der Salzburger. "Leider ist mir dann ein Sturz passiert, bei dem ich mir die Schulter und das Knie etwas angeschlagen habe. Ich konnte aber weiterfahren."

Doch es gab dann noch andere Probleme für Walkner: "Wie wir bereits gesehen haben, haben wir durch ein paar Fehler im Roadbook viel Zeit auf die Fahrer verloren, die hinter uns nachgekommen sind. Es ist immer so, aber es ist besonders ärgerlich, wenn einige Infos einfach fehlen. Ich fühle mich gut und das Bike läuft hervorragend. Wir haben noch einen Tag und ich hoffe, ich kann noch etwas Zeit gutmachen." Price und Walkner belegen vor der letzen Etappe am Mittwoch die Ränge 5 und 7.

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In der Gesamtwertung liegt vor dem letzten Teilstück am Mittwoch plötzlich Short (36) in Führung. Der US-Amerikaner hat erst vor zwei Jahren als Husqvarna-Werksfahrer in die Rallye-Szene gewechselt und damals in Marokko seine erste Rallye bestritten.

Für Spannung ist im Finale garantiert: Short blickt auf einen Vorsprung von nur 28 Sekunden auf seinen chilenischen Markenkollegen Pablo Quintanilla, der deutlich mehr Erfahrung hat.

Am Mittwoch steht das letzte Teilstück über 456 Kilometer nach Fes auf dem Programm.

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