Jochen Rotter (Suzuki): Knapp am Podium vorbei
Viel hätte nicht gefehlt und Jochen Rotter hätte seinen dritten Platz in Horiče aus dem Jahr 2016 wiederholt. Am Ende fehlten dem österreichischen Suzuki-Piloten als Viertem lediglich 0,656 Sekunden.
Das erste Qualifikationstraining für das Supersport-Rennen zum "300 Kurven von Gustav Havel" in Horice lief mit dem sechsten Platz gar nicht nach dem Geschmack von Jochen Rotter, doch der 32-jährige Niederösterreicher zeigte sich zuversichtlich, im entscheidenden zweiten Training noch zulegen zu können. Tatsächlich konnte sich der Suzuki-Fahrer um über 3,5 Sekunden steigern.
Hinter dem tschechischen Vorjahressieger Kamil Holan, der sich mit 2:20,019 überlegen die Pole-Position holte, und dem Deutschen Thomas Walther schaffte der mehrfache IOEM-Champion die drittschnellste Zeit und damit den erhofften Startplatz in der ersten Reihe.
"Gegenüber dem letzten Jahr hat sich der Zustand der Strecke um einiges verschlechtert. Leider haben sich bereits in der ersten Trainingssitzung die Schmerzen in meiner linken Hand stark bemerkbar gemacht. Nach meiner Operation im Februar ist sie immer noch nicht hundertprozentig einsetzbar. Morgen werden wir sehen, ob ich die gesamte Renndistanz durchhalten werde", zeigte sich Kfz-Techniker vor dem Rennen skeptisch.
"Der Start ist mir wie schon letztens bei der IRRC in Hengelo gut gelungen. Ich konnte sogar kurz die Spitze übernehmen, die ich aber nicht lange gegen Holan verteidigen konnte", erzählte Rotter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Auch Walther und Schmitz sind im Laufe des Rennens an mir vorbeigegangen. Ich konnte zwar mit ihnen mithalten, aber nicht mehr kontern."
"Unter diesen Umständen bin ich mit dem vierten Platz ganz zufrieden, auch wenn ich mir ein Top-3-Ergebnis erhofft habe. Im Vergleich zum Vorjahr, wo ich einen kapitalen Motorschaden zu beklagen hatte und gestürzt bin, war es eine deutliche Verbesserung. Bis zur nächsten Veranstaltung der IRRS in Terlicko Mitte Juni kann sich meine Hand wieder einige Wochen erholen. Ich hoffe, dass es dann wieder um einiges besser geht."
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