Mick Chatterton zählt wohl zu den ältesten noch aktiven Rennfahrern in Grossbritannien, wenn nicht gar weltweit. Folgt nach über 50 Jahren ununterbrochenen Rennsports jetzt der Rücktritt?
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Bereits 1960 startete Mick Chatterton seine Motorsportkarriere auf zwei Rädern. Schnell konnte er sich in der britischen Rennsportszene etablieren. Vor allem in den Klassen 125 ccm und 250 ccm duellierte er sich mit den damaligen Rennsportgrössen von Grossbritannien. "Die Rennen waren immer stark besetzt, und es gab viele harte Zweikämpfe", erinnert sich der Mann aus Barnsley gerne an diese Zeit zurück.
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Von 1968 bis 2004 versäumte Chatterton auf der Isle of Man keine Veranstaltung. 1969 schaffte er im Rennen der Viertelliterklasse (Lightweight-TT) mit dem vierten Rang als Privatfahrer hinter den Werkspiloten Kel Carruthers, Frank Perris und Santiago Herrero sein bestes Ergebnis. Selbst als 64-Jähriger beendete er das Rennen der Achtelliterklasse (Ultra-Lightweight) 2004 auf dem zwölften Rang. Erst nach der Verbannung der Zweitakt-Maschinen bei den Rennen zur Tourist Trophy kehrte er als Aktiver seiner geliebten Insel den Rücken. Seither stellt er sich Jahr für Jahr in den Dienst der Sache und weist bereitwillig Fahrer in die Geheimnisse zur optimalen Linienwahl auf dem äusserst schwierigen Mountain-Kurs ein. Aber auch als Mechaniker macht sich der allseits beliebte Evergreen immer wieder an den Boxen nützlich.
"Ja, auch ich habe von meinem angeblichen Rücktritt gehört. Ein englischer Journalist hat geschrieben, dass ich den Helm an den Nagel hänge, und wenn es in der Presse steht, muss es wohl stimmen. Doch ehrlich, ich weiss es selbst noch nicht, ob ich nächstes Jahr wieder an der irischen Strassenmeisterschaft teilnehmen werde oder nicht. Ich werde es rechtzeitig bekanntgeben, wenn er wirklich so weit sein sollte", versicherte der derzeitige Präsident der "TT Riders Association" gegenüber SPEEDWEEK.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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