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Peter Hickman: War es das mit dem North West 200?

Im zweite Superbike-Rennen düste Michael Dunlop als Erster über die Ziellinie. Es dauerte aber lange bis er zum Sieger erklärt wurde, zum Missfallen von Peter Hickman, der daraus seine Konsequenzen ziehen will.

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Das zweite Superbike-Rennen beim North West 200 hatte es in sich. In der Mather’s Cross-Schikane mussten gleich zwei Favoriten in den Notausgang. Peter Hickman stoppte sein Motorrad wie vom Reglement vorgeschrieben in der markierten "Stopp-Box", Michael Dunlop entschied sich zur Durchfahrt, ließ allerdings die Fahrer wieder vorbei, die er bei dieser Aktion überholt hatte.

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Im Bestreben den verlorenen Boden auf die Spitze umgehend wieder aufzuholen, verbremste sich der Nordire aus Ballymoney am Ende der langen Geraden zum Metropole Corner. Bis er seine Aufholjagd erneut in Angriff nehmen konnte, war er an die aussichtslose zwölfte Stelle zurückgefallen.

Was danach folgte, wird unter den zigtausenden Zuschauern noch lange Gesprächsstoff sein. Mit wilder Entschlossenheit machte Dunlop seinem Spitznamen „Raging Bull“ alle Ehre. Mit einer schnellsten Runde nach der anderen pflügte sich der 36-jährige BMW-Pilot durchs Feld und machte kein langes Federlesen mit seinen Gegnern, die er reihenweise überholte.

In der vorletzten Runde wurde auch Hickman Opfer seiner sehenswerten Aufholjagd und im letzten Umlauf hatte auch der Führende Davey Todd das Nachsehen. Frenetischer Jubel der Zuseher rund um der 14 Kilometer langen Naturrennstrecke, der Dunlop bei der Überquerung der Ziellinie begleitet, zeigte einmal mehr, dass die Sympathien ganz klar auf seiner Seite waren.

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Doch bis der Zieleinlauf Dunlop vor Todd und Hickman von der Rennleitung endlich bestätigt wurde, dauerte es ungewöhnlich lange. Nicht nur die 8TEN-BMW-Teamkollegen Todd und Hickman waren der festen Überzeugung, dass der Lokalmatador für den Zwischenfall aus der ersten Runde in der Mather´s Cross-Schikane eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen müsste.

"Es sind Dinge passiert, die nicht hätten passieren dürfen, also wird das wohl mein letztes Rennen beim North West 200 gewesen sein", wird der Brite, der der Siegerehrung fernblieb, im Belfast News Letter zitiert. "Wir werden hier nicht so behandelt, wie wir behandelt werden sollten. Die Regeln werden für bestimmte Leute gebogen und für andere nicht. Das ist nicht fair!"

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