Shaun Harris denkt schon wieder an die Tourist Trophy
Nach seinem schweren Sturz im Training zum Rennen der Klasse Twin Pro auf dem Timaru International Motor Raceway ist die Lebensgefahr gebannt. Der zweifache TT-Sieger denkt bereits wieder an die Rennen auf der Insel Man.
Bei der Veranstaltung zur Twin Pro Meisterschaft stürzte Shaun Harris auf dem Timaru International Motor Raceway schwer. Zum zweiten Mal in seiner Rennfahrerkarriere musste der zweifache Tourist-Trophy-Sieger mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus transportiert werden.
Mittlerweile gibt es Entwarnung aus dem Krankenhaus in Christchurch. Die Lebensgefahr konnte gebannt werden. Der Gesundheitszustand des 52-jährigen Neuseeländers hat sich so weit gebessert, dass er aus dem Koma erwacht ist und er sogar zeitweise das Krankenbett verlassen kann.
"Shaun hat sich beim Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen. Es steht ihm ein langer, beschwerlicher Weg bevor", teilte seine Frau mit. "Er kann nicht schlucken und muss über eine Magensonde ernährt werden. Auch das Sprechen ist ihm derzeit nicht möglich, wir kommunizieren über ein iPad."
"Er ist verrückt, aber das war er schon immer. Seine Gedanken drehen sich immer noch um Motorräder. Letztens hat er geschrieben, dass ich für die Tourist Trophy Flugtickets besorgen soll. Bevor wir aber wirklich daran denken können, auf die Insel Man zu fliegen, bedarf es noch einer langen Rehabilitation."
"Der nächste Schritt ist, ihn zu einem Spezialisten für Kopfverletzungen nach Wellington zu bringen. Shaun wird den Unfall überleben, aber es lässt sich nicht abschätzen, ob er wieder wie früher sein wird. Wir sind optimistische, er hat ja auch in der Vergangenheit seine Ausdauer unter Beweis gestellt."
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