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TT 2026: Dean Harrison untermauert seine Anwartschaft auf Superbike-Sieg

Um Dean Harrison am Superbike-Sieg bei der Tourist Trophy zu hindern, müssen sich seine Gegner gehörig strecken. Der Brite ließ im Training am Freitagvormittag abermals alle deutlich hinter sich.

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Der Brite Dean Harrison ist bisher im Training der Tourist Trophy die dominierende Erscheinung. Am Freitagvormittag schraubte der Honda-Werksfahrer auf seinem Superbike die Bestzeit erneut nach unten. Mit 16:47,053 (Schnitt 217,063 km/h) war er um beachtliche 16,42 Sekunden schneller als sein Landsmann und Rundenrekordhalter Peter Hickman (BMW), der nordirische Honda-Pilot Michael Dunlop liegt nochmals 4,36 Sekunden zurück.

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In der Klasse Superstock war in Abwesenheit der beiden Favoriten Harrison und Dunlop der Ire Mike Browne überraschenderweise etwas über eine halbe Sekunde flotter als Hickman. Der Australier Josh Brookes markierte die drittschnellste Zeit. Der Österreicher Julian Trummer, der die Probleme mit dem Handling seiner Maschine endlich in den Griff bekommen hat, fand sich an der neunten Stelle wieder. Der Deutsche David Datzer schaffte keine Runde.

Auch in der Klasse Supersport finden sich Dunlop, Hickman und Harrison an der Spitze der Reihung, wobei Dunlop auf seiner Ducati das Maß aller Dinge ist. Nicht umsonst ist er seit 2022 in dieser Kategorie ungeschlagen. Trummer erreichte im vierten Training einen soliden 17. Platz. Datzer konnte nach dem Pech am Vortag, an dem er nach wenigen Kilometern wegen eines Defekts aufgeben musste, endlich problemlos zwei Runden drehen – Rang 39.

Bei den Sportbikes führt der Weg zum Sieg ohne Zweifel über Dunlop. Lässt ihn seine Paton nicht wie 2022 und 2023 im Stich, wird der 33-fache Tourist-Trophy-Sieger nur schwer zu schlagen sein. Hickman als Zweiter benötigte für eine Runde auf dem über 60 Kilometer langen Snaefell Mountain Course 20 Sekunden länger. Er war damit unwesentlich schneller als der Drittplatzierte Nordire Paul Jordan.

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