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Rupert-Hollaus-Rennen: Letzte Gelegenheit historische Motorräder zu sehen

Am 1. & 2. August findet auf dem Red Bull Ring zum 23. Mal das Rupert-Hollaus-Rennen statt. Fans historischer Maschinen sollten sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen, es könnte die letzte sein.

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Das Rupert-Hollaus-Rennen, das an den 1954 tödlich verunglückten Weltmeister erinnert, erfreut sich bei Fahrern und Liebhabern historischer Motorräder gleichermaßen großer Beliebtheit. Auch dieses Jahr haben sich 400 Teilnehmer aus elf Nationen für die vom ehemaligen Rennfahrer Wolfgang Stropek und seinem Team organisierte Veranstaltung, die am ersten August-Wochenende auf dem Red Bull Ring stattfindet, eingeschrieben.

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Die Mischung aus dem unverkennbaren Sound alter Zweitakter, dem Geruch von Motor-Öl und der einzigartigen Atmosphäre hat in der Vergangenheit viele Stars angelockt. Die Liste liest sich wie eine Startaufstellung aus längst vergangenen Zeiten. So durfte Stropek den mit 122 GP-Siegen und 15 Weltmeisterschaftstiteln erfolgreichsten Motorradrennfahrer Giacomo Agostini ebenso begrüßen wie dessen prominente Kollegen Luigi Taveri, Jim Redman, Phil Read, Freddie Spencer, Carlos Lavado, Peter Williams oder Gianfranco Bonera.

Seit vielen Jahren lässt sich auch Bruno Kneubühler die Veranstaltung nicht entgehen. Auch dieses Jahr kommt der bald 80-jährige Schweizer GP-Sieger und dreifache Vize-Weltmeister ins Aichfeld, um seinem Motorrad die Sporen zu geben. Auch der über Österreichs Grenzen bekannte Schauspieler und ausgewiesene Motorrad-Enthusiast Tobias Moretti wird sich bei der 23. Auflage des Rupert-Hollaus-Rennens die Ehre geben.

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Dieses Jahr wird mit Sicherheit Wehmut mitklingen, wenn am Sonntag die Zielflagge fällt und die Trophäen überreicht werden, denn nach aktuellem Stand wird man auf der MotoGP-Strecke zum letzten Mal historische Preziosen auf zwei und drei Rädern bewundern können. Der Grund dafür sind einerseits die Überalterung der Organisatoren und andererseits die immens steigenden Kosten bei sinkenden Sponsorgeldern. Es gibt Hoffnung, dass eine Gruppe an Rennfahrern die Veranstaltung weiterführt, erste Gespräche werden derzeit geführt.

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