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12h Bathurst: Das nächste Sportwagen-Highlight

Mit dem 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst startet die neue Saison der Intercontinental GT Challenge. Starke Teams und viele bekannte Piloten versprechen ein spannungsgeladenes Event.

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Am kommenden Wochenende reist der Sportwagen-Tross eine Station weiter. Anstatt der Sonne Floridas

(oder für dieses Jahr vielleicht besser: der Regen Floridas)

heisst es dann die wunderbare Natur Australiens zu bestaunen. Denn dort findet vom 03.-05. Februar das 12-Stunden-Rennen von Bathurst statt. Grösstes Highlight dort: Die 6,213 Kilometer lange Rennstrecke an sich. Sie führt um den sogenannten Mount Panorama und weist nicht nur 23

(teils spektakuläre)

Kurven auf, sondern bietet auch Höhenunterschiede von bis zu 174 Metern. Der Kurs wird in der Szene auch mit der Nordschleife des Nürburgrings verglichen. Ebenfalls ungewöhnlich in Bathurst: Rennstart ist immer früh morgens bei Dunkelheit. In diesem Jahr um 5:45 Uhr.

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Seit 2016 gehört das Rennen auch zur sogenannten ‚Intercontinental GT Challenge‘. Dies ist eine von SRO-Gründer Stéphane Ratel ins Leben gerufene Gesamtwertung von über den Globus verteilten Langstrecken-Rennen, die in diesem Jahr aus insgesamt vier Events besteht. Neben Bathurst sind dies: Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps (27.-30. Juli), die 8 Stunden von Laguna Seca (14./15. Oktober) und die 12 Stunden von Sepang (9.-10. Dezember). Letztes Jahr gingen Audi

(Hersteller)

und Laurens Vanthoor

(Fahrer)

als Gesamtsieger hervor. Für die Saison 2017 wurde die Intercontinental GT Challenge nun sogar um einen Hersteller-Titel für GT4-Fahrzeuge erweitert. Ausserdem müssen Hersteller ab diesem Jahr ihre Fahrzeuge nicht mehr in die Gesamtwertung einschreiben, sondern sind

(so lange sie eine internationale Lizenz haben)

automatisch punktberechtigt.

Und auch das 12-Stunden-Rennen Downunder wartet 2017 mit einer Neuerung auf. Denn es ist nun möglich, Fahrzeuge komplett mit Profifahrern zu besetzen. So wird beispielsweise das Team Walkinshaw GT3 einen Porsche mit Werksunterstützung einsetzen. Pilotiert wird der 911 GT3 R von Earl Bamber, Kévin Estre und Laurens Vanthoor. In einem weiteren Porsche fahren auch deren Werksfahrerkollege Patrick Long sowie Marc Lieb

(der aktuelle Sportwagen-Weltmeister)

. "Auf dem Mount Panorama wird’s wieder richtig zur Sache gehen, so viel ist sicher. Denn Bathurst hat alles, was zu einem tollen Langstreckenrennen gehört: Eine sehr anspruchsvolle Strecke, viele Autos und starke Fahrer aus aller Welt – kein Wunder, dass dieses Rennen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich freue mich sehr darauf, mit dem 911 GT3 R in Bathurst zu fahren und bin gespannt, wie er sich auf dieser einmaligen Strecke schlägt", so Lieb.

Aber auch die Konkurrenz bietet so einiges auf:

Bei HTP Motorsport werden Mathias Lauda, Paul Dalla Lana und Pedro Lamy

(bekannt von Aston Martin aus der FIA WEC)

in einem Mercedes-AMG GT3 sitzen. In einem weiteren starten unter anderem auch DTM-Rückkehrer Marco Engel und Shane Van Gisbergen (Bathurst-Sieger 2016) .

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Auch die beiden BMW-DTM-Piloten Marco Wittmann und Timo Glock geben in Bathurst Gas. Bentley wird mit zwei Werkswagen, die wie üblich von M-Sport betreut werden, antreten. Pilotiert werden die Continental GT3 von Steven Kane, Guy Smith und Ex-Audi-LMP1-Fahrer Oliver Jarvis sowie Maxime Soulet, Vincent Abril und Andy Soucek.

Mit Alvaro Parente, Rob Bell und Côme Ledogar (Tekno Autosports) ist auch McLaren für die Hatz um den Gesamtsieg gut gerüstet. Auch Nissan setzt unter anderem mit Jann Mardenborough zwei GT-R Nismo GT3 ein, die sogar unter der Nennung Nissan Motorsports laufen.

Auf der Website der Intercontinental GT Challenge wird für das Rennen ein Live-Stream eingerichtet.

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