12h Sebring: Oreca ist bislang am schnellsten
Die amerikanische IMSA-Serie gastiert aktuell auf dem Sebring International Raceway für das glorreiche 12-Stunden-Rennen. Oreca und Ford haben bisher die besten Zeiten setzen können. Cadillac ist jedoch in Lauerstellung.
Ein ungewohntes Bild bot sich bei den ersten Trainingssitzungen zu den 12 Stunden von Sebring:
Ihm folgten die beiden anderen Cadillac DPi: Michael Conway hatte im Schwesterwagen von AER 0,092 Sekunden und Jordan Taylor (WTR) 0,372 Sekunden Rückstand. Im Verglich zum Auftritt in Daytona haben die Cadillac ihren Luftmengenbegrenzer bekanntlich um satte 2,1 Millimeter zugeschnürt (was wohl ca. 50 PS an Leistungseinbußen zur Folge hat) und das Fahrzeuggewicht um 20 Kilogramm erhöht bekommen. In Bezug auf das 12-Stunden-Rennen am Samstag werden die Cadillac dennoch die haushohen Favoriten sein.
Vor dem Mazda DPi von Jonathan Bomarito (+0,901) platzierte sich noch der Ligier-LMP2 von PR1/Mathiasen Motorsports mit Jose Gutierrez (+0,654). Etwas enttäuschend lief der Tag für die FIA-WEC Spitzenmannschaft Rebellion Racing. Der Oreca, den die Top-Fahrer Sébastien Buemi, Nick Heidfeld und Neel Jani pilotieren, hatte schon über eine Sekunden Rückstand auf das Schwester-Modell an der Spitze. Der Riley-Multimatic lag final 1,337 Sekunden zurück.
Eng ging es wieder in der GTLM-Klasse zu.
Die Qualifikation zu den 12 Stunden von Sebring folgt am Freitag ab 18:00 Uhr MEZ. Das Rennen startet am Samstag gegen 15:40 Uhr.
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