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Tresor Attempto Racing sorgt für Audi-Sieg in Crashderby in Monza

Das GT World Challenge Europe Endurance Cup-Rennen in Monza verkam zu einem Crashderby. Mit Tresor Attempto Racing gibt es einen vollkommen unerwarteten Rennsieger. Erster Audi-Sieg seit 2022.

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Im Artikel erwähnt




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Absoluter Überraschungssieg in Monza! Rocco Mazzola, Sebastian Ogaard und Ariel Levi gewinnen in einem Silver Cup-Fahrzeug von Tresor Attempto Racing das dreistündige Rennen des GT World Challenge Europe Endurance Cup in Monza. Das Trio konnt sich mit einer fehlerfreien Leistung, einer guten Strategie und Rennglück an die Spitze schieben. Für Audi ist es der erste Sieg im GT World Challenge Europe Endurance Cup seit Hockenheim 2022.

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Rang zwei belegt die Mann-Filter-Mamba von WINWARD Racing. Lucas Auer, Luca Stolz und Maro Engel übernehmen damit die Tabellenführung. Dabei hatte das Trio viel Glück die Ziellinie zu sehen, denn der Wagen wurde beinahe in den Horrorunfall wenige Minuten vor Rennende verwickelt.

Baptiste Moulin, Romain Andriolo und Lorens Lecertua komplettieren im CSA Racing McLaren die Top-3-Positionen.

In der ersten Schikane kam es zu einem der schwersten Startunfälle in der Geschichte der GT World Challenge Europe. Beide HRT Ford Mustang GT3 wurden beim Unfall zerstört, nachdem sie das Rennen von den Plätzen eins und drei aufnahmen. Ricardo Feller (Lionspeed GP), Alessio Rovera (AF Corse), Gilles Magnus (Boutsen VDS), Marvin Kirchhöfer (Garage 59) und Mattia Drudi (Comtoyou Racing) wurden in den Massenunfall verwickelt und schieden aus. Lorenzo Ferrari, der vom zweiten Startplatz ins Rennen ging, wurde ebenfalls getroffen, umgedreht und fiel ans Ende des Feldes zurück. Es wurde das Safety Car auf den Kurs gerufen.

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Rennleiter Niels Wittich sprach daraufhin eine massive Strafe gegen den Auslöser aus: Mercedes-AMG-Werksfahrer Maxime Martin musste eine dreiminütige Stop&Go-Strafe in der Box absitzen.

GetSpeed stellte später das Fahrzeug ab. Maxime Martin gab fassungslos an, dass er die Strafe nicht versteht, da sein Fahrzeug keine Berührung hatte. „Ich weiß nicht, worüber sie sich beschweren“, so Maxime Martin. „Ich habe niemanden berührt. Ich hatte mit niemandem Kontakt, ihr könnt euch das Auto ansehen, es gibt keinen einzigen Kratzer. Ich weiß also nicht, warum sie mich für schuldig befinden, denn ich habe kein einziges Auto berührt. Ja, ich musste nach rechts ausweichen, der Ferrari hat mich nicht vorbeigelassen. Also bin ich von der Strecke abgekommen, aber ich bin wieder zurückgekommen, weil dort Gras war. Ich bin sicher zurückgekommen, ich habe niemanden berührt. Jeder hat seine eigene Version der Geschichte, aber ich habe nichts weiter dazu zu sagen.“

Kommentator Joe Osborne, selbst langjähriger McLaren-Werksfahrer, widersprach ihm darauf entschlossen, da seine Aktion die Kettenreaktion auslöste und so Rovera im AF Corse Ferrari Magnus im Boutsen VDS Porsche traf.

Während der Safety-Car-Phase suchte Valentino Rossi für seinen ersten Boxenstopp auf. Doch ein Defekt an der Kupplung stoppte den neunmaligen Motorradweltmeister bei der Boxenausfahrt und sorgte für den Ausfall des italienischen Nationalhelden.

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Nach rund 50 Minuten stellte Lorenzo Ferrari den Tresor Attempto Racing Audi in der Box ab, nachdem er ebenfalls in den Startunfall verwickelt wurde und später nochmals umgedreht wurde.

Wenige Augenblicke später verunfallte James Kell, der den Gold Cup anführte, im CSA Racing McLaren 720S GT3 in der Ascari-Schikane. Kell untersteuerte in der Schikane von der Strecke und traf den Reifenstapel. Das Rennen wurde erneut neutralisiert. Nachdem die Marshalls Kell aus der misslichen Lage befreiten, konnte er das Rennen fortsetzen.

Der Mercedes-AMG Team Verstappen Racing-Bolide wurde bei seinem erste Pflichtboxenstopp ebenfalls in seine Box geschoben. Das Fahrzeug im Team von Max Verstappen wurde im Startunfall ebenfalls stark an der Front beschädigt. Nach rund vierminütiger Reparatur kehrte das Fahrzeg auf die Strecke zurück.

Nach 79 Minuten erlitt Chris Lulham im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing-Fahrzeug einen Folgeschaden vor der Ascari-Schikane und musste das Fahrzeug in der Auslaufzone abstellen. Es wurde eine kurze Full Course Yellow-Phase ausgerufen.

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Nach 95 Minuten drehte sich Stylianos Kolovos im razoon - more than racing Porsche ins Kiesbett der ersten Lesmo-Kurve. Der Diffusor wurde beim Dreher abgerissen. Das Rennen wurde erneut neutralisiert. Nachdem er geborgen wurde, brachte der Grieche das Auto zurück in die Box und stellte es dann dort bei seinem Team zur Reparatur ab, ehe er auf die Strecke zurückkehrte.

Rund eine Stunde vor Stunde vor dem Rennende traf der ehemalige Snowboarder AJ Muss mit seinem Comtoyou Racing Aston Martin am Ausgang der Ascari-Schikane die Barriere, brachte aber das Fahrzeug aus eigener Kraft zurück in die Box.

23 Minuten vor Rennende drehte sich Tommy Pintos im Greystone GT in Lesmo 2 von der Strecke. Das Rennen wurde miterneut neutralisiert. Zeitgleich erlitt Kiern Jewiss im 2 Seas Motorsport Mercedes-AMG GT3 auf der Start-Ziel-Geraden einen massiven Motorschaden. Diese Neutralisierung stellte das Rennen auf den Kopf, da so viele Fahrzeuge ihren letzten Boxenstopp absolvieren konnten und so deutlich weniger Zeit verloren, als Fahrzeuge die es unter Grüner Flagge absolvierten.

Vier Minuten vor Rennende kam es zu einem schweren Unfall in der ersten Schikane. Kelvin van der Linde traf Alexey Nesov im Pure Rxcing Porsche im Heck, welcher daraufhin rückwärts mit hohen Tempo in die Schikane rutschte und Sven Müller und Ezequiel Perez Companc traf und sich daraufhin überschlug. Im Überschlag traf Nesov noch den auf dem zweiten Platz liegenden Marcin Dienst im WINWARD Racing Mercedes-AMG. Alle Fahrer konnten die Fahrzeuge verlassen.

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Ergebnis GT World Challenge Europe Monza Rennen (Top 10):

  1. Rocco Mazzola/Sebastian Ogaard/Ariel Levi – Tresor Attempto Racing – Audi R8 LMS GT3

  2. Lucas Auer/Luca Stolz/Maro Engel – WINWARD Racing – Mercedes-AMG GT3

  3. Baptiste Moulin/Romain Andriolo/Lorens Lecertua - CSA Racing - McLaren 720S GT3

  4. Morris Schuring/Dorian Boccolacci/Alessio Picariello - Boutsen VDS - Porsche 911 GT3 R

  5. Augusto Farfus/Jake Dennis/Raffaele Marciello – ROWE Racing – BMW M4 GT3

  6. Horatio Fitz-Simon/Maxwell Lynn/Ben Dörr – Team RJN – McLaren 720S GT3

  7. Kelvin van der Linde/Jordan Pepper/Charles Weerts – WRT – BMW M4 GT3

  8. Luca Engstler/Marco Mapelli/Patric Niederhauser - Rutronik Racing - Lamborghini Temerario GT3

  9. Dustin Blattner/Lorenzo Patrese/Dennis Marschall - Kessel Racing - Ferrari 296 GT3

  10. Jonathan Adam/Lorcan Hanafin/Giacomo Petrobelli - Ecurie Ecosse Blackthorn - Aston Martin Vantage GT3

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