ADAC GT Masters
Sven Müller wird zum Porsche-Werksfahrer befördert
Grosser Umbruch im Kader der Porsche-Werksfahrer. Nach dem Abschied von Marc Lieb und Romain Dumas aus dem LMP1-Programm gibt es nun auch bei den GT-Fahren die erste Neuerung.
Der Deutsche Sven Müller wird in der kommenden Saison den Kader der Porsche-Werksfahrer verstärken. Ein Karriere-Schritt, der sich nach den zuletzt gezeigten Leistungen des Rheinhessen abgezeichnet hatte.
Nach seiner Zeit in der Formel 3 gewann Müller Ende 2013 eine Porsche-Sichtung und wurde zum Junior benannt. 2014 bis 2016 startete er daraufhin im deutschen Carrera Cup und auch im internationalen Porsche Supercup
(im Rahmen des Formel-1-Wochenendes).
Beide Markenpokale konnte er in dieser Saison für sich entscheiden. Und auch in der Sportwagen-WM (FIA WEC) gab Müller schon bereits einmal Gas. Das Rennwochenende in Spa-Francorchamps im Mai 2015 überschnitt sich mit jenem der amerikanischen IMSA-Serie in Long Beach, bei dem ebenfalls einige Porsche-GT-Werksfahrer im Einsatz waren. Da es somit zu einem Mangel an Piloten kam, fuhr Müller den 911 RSR zusammen mit Kévin Estre – und schaffte sogar einen starken dritten Platz in der GTE-Pro-Klasse.
Für das kommende Jahr wird Porsche sein GT-Werksprogramm (neben der IMSA) auch wieder auf die FIA WEC ausweiten. Dafür wurde gerade
Aktuell befindet sich der Werksfahrer-Kader bei Porsche in einem grossen Umbruch. Im LMP1-Team werden neben Mark Webber auch die beiden langjährigen Porsche-Piloten Marc Lieb und Romain Dumas ersetzt, sodass dort aktuell lediglich Timo Bernhard, Brendon Hartley und Neel Jani offiziell sind. Die beiden GT-Werksfahrer Earl Bamber und Nick Tandy gelten als die grossen Favoriten auf zwei der freien Plätze.
Das Aufgebot der GT-Fahrer besteht aktuell aus den Deutschen Jörg Bergmeister und Wolf Henzler, den Franzosen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki, sowie dem Dänen Michael Christensen, dem Österreicher Richard Lietz und dem US-Amerikaner Patrick Long. Hier werden in den nächsten Tagen weitere Neuzugänge erwartet.
Dazu kommen noch die Nachwuchspiloten Matteo Cairoli und Mathieu Jaminet, die den neu definierten Status ‚Young Professionals‘ erhalten – und im internationalen GT-Sport starten werden.
Neben dem Norweger Dennis Olsen wird das Aufgebot der offiziellen Porsche-Junioren von den beiden vielversprechenden Talenten Thomas Preining (Österreich) und Matt Campbell (Australien) vervollständigt.
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