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Assen, Superpole-Race: Rea souverän, Ärger ums Podium

Nach seinem Sieg im ersten Superbike-Lauf dominierte Jonathan Rea (Kawasaki) in Assen auch das Superpole-Race. Die übrigen Podestplätze wurden Michael Rinaldi (Ducati) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha) zugesprochen.

Superbike WM

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Seit 2019 gibt es in der Superbike-WM das spannende Superpole-Race über nur 10 Runden. Der Name kommt daher, weil das Ergebnis in die Startaufstellung für den zweiten Superbike-Lauf einfließt. Die Top-9 erhalten bis zu 12 WM-Punkte und nehmen die ersten neun Startplätze ein, die weiteren Positionen entsprechend der Superpole vom Samstag.

Wie im ersten Lauf starteten mit Jonathan Rea (Kawasaki), Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Scott Redding (Ducati) die Top-Piloten des jeweiligen Herstellers aus der ersten Reihe. Leon Haslam stellte die beste Honda auf die siebte Position. Weil Jonas Folger nach seinem Sturz im ersten Lauf Startverbot erhielt, stand Michael van der Mark als bester BMW-Pilot auf Startplatz 8. Neben Folger erhielt auch Lucas Mahias keine Freigabe von den Rennärzten.

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Pirelli entwickelte für das Sprintrennen den Hinterreifen SCX, der von der Performance und Haltbarkeit zwischen dem klassischen Qualifyer- und Rennreifen liegt und pro Runde etwa 0,4 sec bringt. In Assen stehen den Piloten zwei verschiedene Versionen zur Verfügung. Im ersten Lauf am Samstag hat Jonathan Rea (Kawasaki) mit diesem Reifen seinen ersten Superbike-Sieg eingefahren, im Superpole-Race setzten Razgatlioglu und Redding aber auf einen Standard-Rennreifen.

In der Nacht zum Sonntag ging ein heftiges Gewitter mit reichlich Regen über den TT Circuit herunter, doch im Warm-up war die Piste bereits überwiegend trocken. Im Superpole-Race waren Slicks angesagt. Für den Nachmittag ist jedoch weiterer Regen vorhergesagt.

In der ersten Kurve musste sich Rea noch hinter Michael Rinaldi (Ducati) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha) einreihen, doch in der dritten Runde übernahm der Lauf-1-Sieger das Kommando und fuhr einen souveränen Sieg ein. Hinter dem Kawasaki-Star entbrannte ein spannender Kampf um die übrigen Podestplätze, den die Yamaha-Piloten Razgatlioglu und Andrea Locatelli für sich entschieden.

Doch weil beide das Track-Limit überschritten, wurde Rinaldi als Zweiter gewertet und Razgatlioglu als Dritter. Locatelli und Redding komplettieren die Top-5.

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Einziger BMW-Pilot im Ziel war Tom Sykes, der seine Startposition für den zweiten Lauf als Siebter erheblich verbesserte. Lokalmatador Michael van der Mark stürzte frühzeitig.

Stark auch Platz 8 von Garrett Gerloff (GRT Yamaha), der von ganz hinten ins Rennen starten musste.

Nachdem sich Álvaro Bautista einen weiteren Rennsturz leistete, brachte Haslam die beste Honda ins Ziel – allerdings nur auf der zwölften Position.

So lief das Rennen

Start: Razgatlioglu vor Rinaldi und Rea, dann Redding, Locatelli und Bautista. Van der Mark auf Platz 7. Rinaldi schnappt sich nach wenigen Kurven die Führung, dann Rea und Razgatlioglu.

Runde 1: Rinaldi furios, doch Rea, Razgatlioglu und Redding liegen direkt hinter dem Ducati-Piloten. Sturz van der Mark, kurz danach Bautista.

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Runde 2: Rinaldi und Rea 0,5 sec vor Redding und Razgatlioglu. Sykes schon auf Platz 8, Gerloff auf Platz 11.

Runde 3: Rea quetscht sich in Kurve 7 an Rinaldi vorbei und liegt auf dem Zielstrich 0,4 sec vor dem Italiener. Schnellste Rennrunde Lowes in 1:34,951.

Runde 4: Rea baut seinen Vorsprung leicht aus, dann Rinaldi, Redding und Razgatlioglu. Locatelli auf Platz 5. Sykes vorbei an Rabat auf Platz 7. Schnellste Rennrunde Rea in 1:34,838 min.

Runde 5: Die Top-6 innerhalb 1,8 sec. Rinaldi (2.) hält Redding auf, der Engländer kommt an seinem Teamkollegen aber nicht vorbei.

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Runde 6: Rea mit schnellste Rennrunde in 1:34,634 min nun um 1,1 sec vorne. Rabat verliert drei Plätze an Gerloff (8.), Davies (9.) und Bassani (10.).

Runde 7: Rea (1.) und Rinaldi (2.) auf ihren Positionen sicher. Redding, Razgatlioglu, Locatelli und Lowes kämpfen um Platz 3.

Runde 8: Rea 2 sec vor Rinaldi. Razgatlioglu neuer Dritter, auch Locatelli (4.) vorbei an Redding (5.)

Runde 9: Rea dominiert mit 2,5 sec Vorpsrung. Razgatlioglu (3.) nur noch 0,2 sec hinter Rinaldi (2.).

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Letzte Runde: Rea gewinnt souverän, Razgatlioglu bremst sich in Kurve 9 an Rinaldi vorbei, sein Teamkollege Locatelli nutzt die Gelegenheit und fährt auch am Ducati-Piloten vorbei und wird Dritter.

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