Comeback von Ryan Vickers als Dixon-Ersatz: Riesige Freude über Honda-Anruf
Weil Honda-Werkspilot Jake Dixon für das Meeting in Misano überraschend ausfällt, kommt Ryan Vickers zu einem ebenso überraschenden Comeback in der Superbike-WM. Der 27-Jährige war 2025 Stammfahrer.
Nach Jonathan Rea in Portimão und Assen sowie Yuki Kunii in Balaton und Most ist Ryan Vickers bereits der dritte Pilot, der in der Superbike-WM 2026 als Ersatz für Honda-Werkspilot Jake Dixon zum Zuge kommt. Nachdem Dixon zuletzt in Aragon sein Comeback gab, aber am Sonntag nach dem Warm-up wegen eines schmerzenden Handgelenks auf das Superpole-Race und den zweiten Lauf verzichtete, war man eigentlich davon ausgegangen, dass der 30-Jährige aus Dover in Misano wieder dabei sein würde.
Seitens Honda gab es widersprüchliche Informationen bzgl. Dixon. Am Dienstag wurde davon gesprochen, dass er sich auf Misano vorbereiten würde, nur einen Tag später wurde sein Fehlen beim siebten Saisonmeeting kommuniziert. «Die Rennen folgen sehr dicht aufeinander und der Zeitpunkt in dieser Phase meiner Genesung ist nicht ideal», erklärte Dixon. «Donington ist besser für mich, wenn ich viel näher an 100 Prozent sein werde.»
Die Nominierung von Ryan Vickers ist ein kluger Schachzug. Denn der 27-Jährige bestreitet für Honda UK die Britische Superbike-Serie und ist zudem in das Superbike-Testprogramm der Honda Racing Corporation eingebunden. Und sollte Dixon nicht nur Misano, sondern im Worst-Case auch einen Monat später in Donington Park fehlen, hätte man mit Vickers zumindest einen eingespielten Lokalmatador im Zugriff.
Vickers kennt den Misano World Circuit aus der Superbike-WM 2025, als er für das Ducati-Team Motocorsa fuhr. «Ich freute mich riesig über den Anruf von HRC, als man mich fragte, ob ich Jake ersetzen möchte», erzählte der Engländer der offiziellen Website der British-Superbike. «Das ist eine fantastische Gelegenheit für mich und ich freue mich sehr darauf, dem Honda-Werksteam beizutreten. Es ist immer ein Traum, Teil eines Werksteams auf einer meiner Lieblingsrennstrecken zu sein. Daher bin ich sehr dankbar, dass sie mir ihr Vertrauen schenken. Ich wünsche Jake alles Gute und hoffe, dass er sich schnell erholt.»
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