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Das Team Aruba.it Ducati dominiert die Superbike-WM 2026 nach Belieben, hat jedes Rennen gewonnen und wurde in 18 Läufen zudem 15 Mal Zweiter. Für nächste Saison muss es sich teilweise neu aufstellen.
Eine Dominanz wie von Nicolo Bulega in der Saison 2026 gab es in der 1988 gegründeten Superbike-Weltmeisterschaft noch nie: Der Italiener gewann die ersten 18 Rennen und ist saisonübergreifend sogar
In der Superbike-Mannschaft von Aruba wachsen deshalb niemandem graue Haare, denn mit Iker Lecuona haben sie auch den zweitbesten Fahrer des Jahres, der über eine Runde nur eine Winzigkeit langsamer ist als der famose Bulega. Der Spanier wurde die vergangenen 15 Rennen in Folge Zweiter, nur beim Auftakt in Australien war er nach längerer Verletzungspause und verregneter Wintertests noch nicht auf diesem Level.
Mit dem Weggang von Bulega rückt Lecuona zur Nummer 1 auf. Dass sein diesjähriger Vertrag verlängert wird, ist beschlossene Sache, nimmt aber noch einige Wochen in Anspruch. Denn zuerst muss das Aruba-Team von Stefano Cecconi seinen Vertrag mit Ducati expandieren. Dieser läuft immer für zwei Jahre und endet nach dieser Saison. Die Fortsetzung ist Formsache und wurde von Aruba und Ducati noch nie kommuniziert. Die Einigung für 2027 und 2028 wird Anfang Juli bei der World Ducati Week in Misano erfolgen. Anschließend wird der Vertrag mit Lecuona festgezurrt, voraussichtlich bis zum Meeting in Donington Park Mitte Juli.
Mit der Verpflichtung des zweiten Fahrers hat Ducati keine Eile: Denn erstens will jeder auf dem besten Motorrad sitzen und zweitens fallen die Preise, je länger das Team mit seiner Entscheidung wartet.
Gegenüber SPEEDWEEK.com
Der Norditaliener hat keine Präferenz, ob der Boxennachbar von Lecuona ein Etablierter aus der MotoGP- oder Superbike-WM sein soll oder ein aufstrebender junger Fahrer aus der Moto2- oder Supersport-Klasse. Aus der MotoGP finden Stand heute Jack Miller, Luca Marini, Franco Morbidelli und Alex Rins keinen Platz mehr, aus der Moto2 hat WM-Leader Manuel Gonzalez bereits kundgetan, dass er großes Interesse an der Superbike-WM hat. Cecconi: «Es ist zu früh, um über Fahrer zu reden, da ich noch nicht weiß, wer verfügbar sein wird.»
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