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Trotz Ungarn-Rückschlag: ZX Moto «mehr als optimistisch» für SSP-WM 2026
Michael Rinaldi gab im zweiten Lauf der Superbike-WM 2021 auf dem neuen Mandalika Street Circuit alles, um die Saison als WM-Vierter zu beenden. Die Bemühungen des Ducati-Piloten endeten im Krankenhaus.
Als WM-Vierter reiste Michael Rinaldi (Ducati) zum Saisonfinale der Superbike-WM 2021 auf der Insel Lombok, mit acht Punkten Rückstand folgte jedoch der aufstrebende Andrea Locatelli (Yamaha). Beide Italiener sind 25 Jahre alt. Der 10 Monate ältere Rinaldi verfügt jedoch über drei Jahre Erfahrung in der Top-Kategorie, während Locatelli seine Rookie-Saison absolviert.
Nachdem Rinaldi im ersten Lauf nur Zwölfter wurde und Locatelli als Vierter um einen Punkt am Ducati-Piloten vorbeizog, spitzte sich der Kampf um den vierten WM-Rang im letzten Rennen der Saison zu.
Das Rennen fand bei strömenden Regen statt. In Runde 9 überholte Rinaldi seinen Widersacher und schnappte sich in der letzten Runde Platz 7 von Kohta Nozane (Yamaha), um damit den vierten WM-Rang abzusichern. Doch auf den letzten Metern wurde er per Highsider aus dem Sattel seiner Panigale V4R katapultiert.
Weil Rinaldi über Schmerzen im Nacken klagte, wurde der Superstock-1000-Champion von 2017 auf einer Trage fixiert und per Helikopter ins Krankenhaus transportiert. Glücklicherweise wurde aber kein Wirbelbruch, sondern nur eine schmerzhafte Überdehnung der Muskulatur und Bänder diagnostiziert.
"Ich habe mein Bestes gegeben, um in der Gesamtwertung Vierter zu werden. Der Start aus der fünften Reihe war nicht einfach, aber ich war geduldig und bin Runde für Runde weiter nach vorne gekommen", erklärte Rinaldi aus dem Krankenbett. "Im letzten Teil des Rennens, nachdem ich ein gutes Comeback geschafft hatte, wollte ich einen Abstand herausfahren, als ohne Vorwarnung das Heck ausbrach. Ich danke aber dem Team für die Arbeit in dieser Saison. Wir haben viel Erfahrung gesammelt und das wird für 2022 auf jeden Fall ein Vorteil sein."
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