Gewinnen zu einfach: Kawasaki will mehr Wettbewerb
Kawasaki ist in der Superbike-WM nicht nur der erfolgreichste Hersteller der vergangenen fünf Jahre, auch immer mehr private Teams entschieden sich für die ZX-10RR. Etwas mehr Vielfalt würde selbst Kawasaki begrüßen.
Es gab Zeiten in der Superbike-WM, da bestand das halbe Teilnehmerfeld aus Ducati-Piloten. Kawasaki spielte zu dieser Zeit praktisch keine Rolle. Das hat sich komplett geändert: Neben den beiden Werksmotorrädern mit Jonathan Rea und Tom Sykes setzen 2017 die Teams Puccetti, Pedercini, Go Eleven und Grillini sechs weitere Kawasakis Ninja ein – in Summe also acht.
Der Rest: Ducati, Yamaha und Aprilia mit jeweils drei, Honda und BMW mit je zwei und MV Agusta mit nur einem Bike.
Die Gründe für das große Kawasaki-Aufgebot liegen auf der Hand: Die ZX-10R ist ein gutes Motorrad und auch für private Teams erschwinglich. Andere Hersteller bieten ihre Bikes erst gar nicht oder nur zu sehr hohen Kosten an.
Selbst Kawasaki ist das ein Dorn im Auge. Teammanager Guim Roda hat Ideen entwickelt, wie das das Feld harmonischer gestaltet werden kann.
"Die Dorna sollte an alle fest eingeschriebenen Teams Geld ausschütten, so wie sie es in der MotoGP machen. Dadurch würde die Superbike-WM wachsen", forderte Roda bei
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