Superbike-Rookie Alberto Surra (Ducati) wird jeden Tag ein wenig besser
Der erste Tag beim Superbike-Test in Portimão hatte keine Aussagekraft. Für Rookie Alberto Surra (Ducati) waren die gemischten Bedingungen dennoch hilfreich.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der erste von zwei geplanten Testtagen der Superbike-WM in Portimão fiel zum Großteil ins Wasser. Nach nächtlichem Regen war das Autódromo Internacional do Algarve am Vormittag durchgehend nass, erst um die Mittagszeit besserten sich die Verhältnisse. Die Strecke trocknete zügig ab, wenn auch mit einigen feuchten Stellen. Aber um 14:40 Uhr Ortszeit setzte erneut Regen ein und beendete das kurze Intermezzo auf abtrocknender Strecke.
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Selbst die Tagesbestzeit von Kawasaki-Pilot Garrett Gerloff in 1:46,262 min war weit vom Rundenrekord, aufgestellt in 1:39,441 min durch Toprak Razgatlioglu (BMW) im Superpole-Race 2025, entfernt. Mit 0,984 sec Rückstand markierte Ducati-Privatier Alberto Surra vom Team Motocorsa die zweitschnellste Zeit. Der Rookie fuhr 18 Runden; von den Superbike-Assen spulte nur Bimota-Testfahrer Xavi Fores mehr Runden ab. «Es war gar nicht schlecht», lautete das überraschende Fazit des jungen Italieners. «Wir haben die Fahrwerksabstimmung sowohl mit Regenreifen als auch mit Slicks verbessern können. Viele Runden im Trockenen konnte ich zwar nicht fahren, aber mit jedem Tag auf dem Motorrad steigere ich mich. Wegen der Bedingungen waren es insgesamt nicht so viele Runden, dennoch haben wir Fortschritte mit der Elektronik und dem Chassis erzielen können.»
Surra stieg in Magny-Cours 2025 als Ersatz für den verletzten Aldi Mahendra mit Evan Bros Yamaha in die Supersport-WM ein und überzeugte mit einem Podium sowie sechs Top-9-Ergebnissen. Motocorsa-Boss Lorenzo Mauri verpflichtete den 21-Jährigen daraufhin als Nachfolger von Ryan Vickers für die Superbike-WM 2026.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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