Jonathan Rea (39): Seine größten Erfolge und Tiefpunkte als Honda-Pilot
Beim zweiten Saisonmeeting vertritt Honda-Edeltester Jonathan Re den verletzten Jake Dixon. An Portimão hat der Rekordweltmeister gute Erinnerungen – auch mit der Fireblade.
Eigentlich sollte Jonathan Rea als Wildcard-Pilot und mit dem Honda-Testteam am Superbike-Meeting in Portimão teilnehmen, doch durch die Verletzung von Einsatzfahrer Jake Dixon wird der 39-Jährige die zweite CBR1000RR im Werksteam der Honda Racing Corporation pilotieren.
Rea ist mit sechs WM-Titeln und 119 Siegen der mit Abstand erfolgreichste Superbike-Pilot. Obwohl er die meisten Meilensteine mit Kawasaki eingefahren hat, stand er auch mit Honda regelmäßig auf dem Podest.
Der Nordire debütierte in der Superbike-WM beim Saisonfinale 2008 in Portimão mit dem von Ten Kate organisierten Hannspree-Honda-Team – er tauschte damals mit Kenan Sofuoglu das Motorrad, der in die Supersport-Kategorie zurückwechselte. Rea beeindruckte in der Superpole mit Startplatz 3 und im ersten Lauf als Vierter. Nach einem Ritt durch den Kies sprang im zweiten Rennen Platz 15 heraus.
Als Stammfahrer gehörte Rea ab 2009 zu den Top-Fahrern und erzielte in jeder Saison mindestens einen Sieg. Wir sprechen von der Ära mit Ikonen wie Troy Bayliss, Troy Corser, Noriyuki Haga, Ben Spies, Max Biaggi und Carlos Checa!
In Assen war Jonathan Rea auch mit Honda eine Bank
Herausragend seine Performance in Assen, wo er 2010 einen Doppelsieg und insgesamt fünf Rennen gewinnen konnte. Auch Imola (drei Siege) war stets ein gutes Pflaster für den Honda-Piloten.
2014 war die letzte Saison von Jonathan Rea mit Honda – und als WM-Dritter mit vier Siegen und neun Top-3-Finishs seine beste! Der Triumph im zweiten Lauf in Portimão ist auch zwölf Jahre später noch der letzte Honda-Sieg im Trockenen.
Insgesamt hat Rea mit Honda 15 Siege und 42 Podestplätze eingefahren.
Aber Rea hatte auch zahlreiche schmerzvolle Momente in seiner Zeit bei Honda. Auf dem Nürburgring 2013 brach sich der Familienvater bei einem Sturz den linken Oberschenkel. Nach sieben Wochen kehrte Rea zurück auf das Motorrad. In Misano 2011 stürzte er im Warm-up und brach sich Unterarm und Kahnbein. Auch nach einem komplexen Handgelenksbruch in Imola 2010 musste Rea lange pausieren.
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