Kawasaki in Sorge: Neuer Asphalt in Aragon aggressiv
Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes hat gute Chancen, die Superbike-WM 2024 als Gesamtdritter zu beenden. Der neue Asphalt in Aragon könnte sich als Stolperstein erweisen, umso wichtiger der zweitägige Test in dieser Woche.
Die Werksteams von Honda und Kawasaki sowie die Ducati-Kundenteams Go Eleven und Marc VDS absolvierten in dieser Woche einen Test im MotorLand Aragon. Aruba.it Ducati wollte ursprünglich am Mittwoch und Donnerstag ebenfalls auf der spanischen Piste flotte Runden abspulen, wegen
Dass der zweifache Weltmeister fehlte, könnte sich für Alex Lowes als Vorteil erweisen, denn der WM-Vierte liegt nur acht Punkte hinter dem Spanier auf dem vierten WM-Rang. Abgesehen von einem starken Wind erlaubte das Wetter einen regulären Testbetrieb. Im Fokus stand für den Engländer ohnehin, zur Vorbereitung auf das Rennwochenende (27. bis 29. September) den neuen Asphalt kennenzulernen.
"Wir konnten verschiedene Reifenkombinationen ausprobieren. Ich denke, die Reifenlebensdauer könnte am Rennwochenende ein Problem werden, abhängig von der Streckentemperatur und den Bedingungen", gab Lowes zu bedenken. "Der neue Asphalt ist ganz anders als die alte. Wir haben aus zwei vollständigen Rennsimulationen einige gute Informationen gesammelt und sind viele Runden gefahren. Jetzt bin ich bereit, nach Hause zu fahren, ein Geburtstagswochenende mit der Familie zu verbringen und die Batterien für die kommenden Rennwochenenden wieder aufzuladen."
Zur Info: Die Zwillinge Alex und Sam Lowes werden am Samstag 34 Jahre alt.
Teamkollege Axel Bassani beschäftigte sich parallel mit der Abstimmung der Elektronik, um seine Anpassung an das japanische Motorrad zu verbessern. "Wir haben auch etwas Neues an der Front ausprobiert. Es hat gut funktioniert, also hoffe ich, dass es uns auch in Cremona helfen wird", ergänzte der 25-Jährige. "Es waren zwei produktive Testtage. Der neue Asphalt hat viel Grip. Wir haben den SCO-Reifen verwendet und einmal den SCX. An diesem letzten Nachmittag war der Wind stärker, aber insgesamt haben wir viel an der Elektronik gearbeitet. Es waren zwei lange Tage, denn Tests kurz nach einem Rennwochenende sind nie einfach. Aber das Team war gut und wir sind viele Runden gefahren."
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