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Superbike-Rückkehrer Leon Haslam nutzte die verfügbare Zeit beim Jerez-Test wie kein anderer Superbike-Pilot aus. Der Brite hat sich noch nicht komplett an die Kawasaki im Superbike-Trimm gewöhnt.
Beim zweitägigen Superbike-Test in Jerez wurde Leon Haslam seinem Ruf als Arbeitstier absolut gerecht. Nach 71 Runden am Montag absolvierte der Kawasaki-Pilot am Dienstag weitere 101 Runden ab. Während alle anderen Piloten bereits Feierabend gemacht haben, spulte der Brite bis zum Schluss einsame Runden auf der spanischen Rennstrecke ab und fuhr in 1:39,766 min seine schnellste Runde.
"Ich bin mit diesen zwei Tagen sehr glücklich", zog Haslam als Fazit. "Wir haben an meinem Gefühl mit der Kawasaki gearbeitet und keine große Veränderung durchgeführt und auch keinen Qualifyer-Reifen verwendet. Bei jedem Run mit einem neuen Reifen wurde ich schneller. Wir kommen immer ein paar Zehntelsekunden näher und konnten viele Runden mit einem Reifen fahren, damit bin ich zufrieden."
Haslam steigerte sich von Montag auf Dienstag um über 0,6 sec. "Mit Rennreifen wurden die Zeiten am Dienstag besser, noch glücklicher bin ich allerdings über die Konstanz mit gebrauchten Reifen", erklärte der 35-Jährige. "Nach etwa 12 Runden bekamen wir am ersten Tag noch Probleme, das war später kein Problem mehr. Die Rundenzeit mag nicht überragend sein, aber die Konstanz. Ich fuhr ein paar Runden mit Jonathan um zu sehen, das hat sehr geholfen"
Aus der BSB war Haslam nicht mehr gewohnt, sich mit elektronischen Fahrhilfen zu beschäftigen. "Die Elektronik verstehe ich mittlerweile nur ein wenig besser", gab Haslam zu. "Allerdings habe ich mich beim Test mehr mit der Abstimmung beschäftigt, damit ich das Bike besser spüre und meinen Fahrstil anpassen kann. Sicher können wir über die Motorbremse und der Traktionskontrolle noch etwas herausholen. Wir haben es hier bei den Standard-Settings belassen. Den größten Effekt macht der Fahrer mit seinem Fahrstil und seinem Gewicht und der Position auf dem Motorrad aus."
Zeiten Jerez-Test,Tag 2:
Zeiten Jerez-Test,Tag 1:
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