Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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KTM überlegte im Herbst 2011 nach dem Sieg und Rückzug aus der IDM Superbike, ob man mit dem 1200-ccm-Twin 2013 in die Superbike-WM einsteigen sollte. Es wurde ein Testteam installiert und probeweise ein Rennen in der Italienischen Superbike-Meisterschaft gefahren.
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Aber schließlich wurde die Manpower der Superbike-Truppe für die Moto3-WM abgezogen, das SBK-Projekt auf die lange Bank geschoben und die Entwicklung des technischen Reglements abgewartet. Das Reglement steht jetzt fest. Und KTM ist sich bewusst, dass es mit einem Zweizylinder-Motorrad fast aussichtlos ist, gegen die Vierzylinder von Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki, Aprilia und BMW anzukämpfen.
Außerdem hat KTM-Firmenchef Stefan Pierer vor zehn Tagen im Exklusiv-Interview mit SPEEDWEEK.com klargemacht, dass in Mattighofen keine Serienmotorräder mit mehr als zwei Zylindern geplant seien. "Wir bauen jetzt 123.000 im Jahr und können das Wachstum bis 300.000 Einheiten mit unserer aktuellen Motorenpalette bewältigen", sagte Pierer.
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Ist damit der KTM-Einstieg in die Superbike-WM für die nächsten zwei, drei Jahre vom Tisch? "Ich will momentan gar nicht über die Superbike-WM reden", sagt Pit Beirer, Head of Motorsport bei KTM, "weil es bei uns dazu keine Sportentscheidung gibt. Das Unternehmen muss irgendwann entscheiden, ob es ein neues Superbike bringt, das sehr nah an dem neuen Reglement dran ist. Erst dann komme ich als Sportmanager ins Spiel. Der mögliche Einstieg von KTM wird immer nur von den Medien kolportiert. Für mich ist die Superbike-WM momentan kein Thema; bei uns existieren dazu keine Pläne. Wir brauchen von der Entscheidung zum Mitmachen bis zum ersten Rennen für Entwicklung und Testfahrten zwei Jahre. Das heißt: KTM wird zumindest 2014 und 2015 nicht in der Superbike-WM auftauchen."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Auf nationaler Ebene konnte KTM bereits Superbike-Erfolge verbuchen. Martin Bauer gewann 2011 die IDM Superbike. In der US-Meisterschaft hat es das Team KTM/HMC Racing dieses Jahr mit Chris Fillmore immerhin auf Rang 7 der Gesamtwertung geschafft.
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