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In Portimão strich Luca Scassa wegen grosser Schmerzen freiwillig die Segel, in Laguna Seca wurde er von den Rennärzten aus dem Gefecht gezogen. Nun hofft der Kawasaki-Pilot auf Jerez.
Obwohl sein Oberschenkelhalsbruch (Sturz bei MotoGP-Test in Mugello) erst sieben Wochen zuvor operiert wurde, wurde Luca Scassa in Portimão für renntauglich erklärt. Doch nach dem ersten Training gab er auf. "Ich dachte, dass ich in Portimão fahren kann, aber es ist zu schmerzhaft. Aber es ist mein Job, es zu versuchen", musste Scassa in Portugal zugeben.
Doch die Rennärzte in Laguna Seca zweifelten sofort an seiner Renntauglichkeit und zeigten ihm die rote Karte. "Ich durfte es nicht einmal versuchen", wunderte sich der Italiener. "Sie sagten in weiteren zwei Monaten sollten den Knochen zur Heilung ausreichen. Noch sind sie nicht komplett verwachsen."
Der Oberschenkelhals wurde bei der Operation seinerzeit mit drei langen Titanschrauben mit dem Gelenkkopf fixiert. "Dann probiere ich es halt in Jerez", meint der Kawasaki-Pilot. "Bis dahin sollte ich auf jeden Fall wieder fit sein."
Das Meeting der Superbike-WM in Spanien findet nach der Sommerpause am 7. September statt.
Scassa musste bereits den Saisonauftakt auf Phillip Island verletzt auslassen und fuhr bisher nur die Meetings in Aragón, Assen und Imola.
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