Den ersten Trainingstag der Superbike-WM 2025 auf Phillip Island dominierte Ducati nicht nur mit dem überragenden Nicolò Bulega, sondern im FP2 mit sieben Motorrädern in den Top-10!
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Wie beim Saisonfinale 2024 ist HRC-Testfahrer Tetsuta Nagashima auch beim Auftakt der Superbike-WM 2025 mit einer dritten Werks-Honda dabei. Als einziger Stammfahrer fehlt Yamaha-Pilot Jonathan Rea, der beim vorgelagerten Test schwer gestürzt war.
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Im ersten Training sorgte Ducati-Werkspilot Nicolò Bulega in 1:28,922 min für die schnellste Zeit. Für die erste Rundenzeit unter 1:30 min im FP2 sorgte nach fünf Minuten Andrea Iannone (Ducati) in 1:29,604 min. Nach 15 Minuten führte Bulega in 1:29,456 min die Zeitenliste an. Innerhalb 0,5 sec zum Vizeweltmeister lagen nur Iannone, Danilo Petrucci (Ducati), Alex Lowes (Bimota) und Álvaro Bautista (Ducati), die Top-13 jedoch innerhalb nur einer Sekunde. Acht Teilnehmer hatten ihre Zeit vom FP1 bereits verbessert, darunter die Scott Redding (6./Ducati), Michael van der Mark (BMW/8.) und Xavi Vierge (10./Honda). Toprak Razgatlioglu (BMW) agierte als Elfter unauffällig.
Während Razgatlioglu bei Halbzeit der 45-minütigen Session auf der einer persönlich schnellsten Runde war, fuhr Bulega in 1:29,323 min die schnellste Zeit. Der Türke konnte sich jedoch nur minimal verbessern und auf Rang 13. Bester Yamaha-Pilot war Andrea Locatelli mit 0,8 sec Rückstand auf Platz 9. Die einzige Kawasaki platzierte Garrett Gerloff auf Position 11. Ernüchternd: In den Top-10 lagen sechs Ducati!
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15 Minuten vor dem Ende stürzte Bautista am Scheitelpunkt von Kurve 4. Es war ein harmloser Sturz, bei dem weder der Spanier noch sein Motorrad Schaden genommen haben. Nur ein Winglet blieb auf der Piste liegen.
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Ein Lebenszeichen von Razgatlioglu: Am Hinterrad von Bulega erreichte der BMW-Star eine 1:29,603 min und verbesserte sich auf Platz 3. Dann fuhr der Italiener aber zwei schnelle Runden in 1:28,942 min und 1:28,790 min und der Abstand zum Weltmeister aus Alanya wurde sichtlich größer.
Zum Vergleich: Sämtliche Rekorde auf Phillip Island werden vom Ducati-Werkspiloten gehalten. Bulega stellte im vergangenen Jahr in 1:27,916 min den Pole-Rekord auf und fuhr mit 1:28,564 min die schnellste Rennrunde. Bei noch fünf Minuten führte weiterhin Bulega vor Iannone, Razgatlioglu, Bautista und Petrucci. Sam Lowes (Ducati), Alex Lowes (Bimota), Redding, Rookie Yari Montella (Ducati) und van der Mark komplettierten die Top-10. Dominique Aegerter – im FP1 bester Nicht-Ducati-Pilot – lag mit seiner Yamaha nur auf Platz 18.
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In den letzten Minuten verbesserte sich Iannone geringfügig, ansonsten passierte nichts Wesentliches. Die Überlegenheit von Ducati zeigt sich nicht nur durch Nicolò Bulega, sondern mit sieben Motorrädern in den Top-10. Den Rest füllen BMW mit Razgatlioglu auf Platz und van der Mark als Zehnter sowie Bimota mit Lowes auf Rang 8 auf. Dominique Aegerter beendete das zweite Training auf Position 17. Etwas bunter das Bild in der kombinierten Zeitenliste. Mit Bulega, Iannone, Bautista und Petrucci führen vier Ducati-Piloten. Auf den Positionen 5 und 6 mit Razgatlioglu (BMW) und Aegerter (Yamaha) zwei Reihenvierzylindermotorräder, bevor mit Sam Lowes und Montella wieder zwei V4R folgen. Die Top-10 werden von Bimota-Pilot Alex Lowes und Yamaha-Aushängeschild Andrea Locatelli vervollständigt. Gerloff liegt mit der Kawasaki immerhin noch in den Top-15, Honda schafft es mit Vierge und Lecuona nur auf die enttäuschenden Postionen 16 und 18.
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