Starker Rookie: Weitere Talentprobe von Axel Bassani
Beim Meeting in San Juan Villicum kratzte Ducati-Privatier Axel Bassani im ersten Lauf erneut am Podium. Es spricht für den Superbike-Rookie, dass er sich über den fünften Platz ärgerte.
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In seiner Rookie-Saison schlägt sich Axel Bassani prächtig. Beim Meeting in Misano zeigte der Ducati-Pilot mit drei Top-7-Ergebnissen, wozu er imstande ist. In Most fuhr der jüngste Teilnehmer der Superbike-WM 2021 im ersten Lauf erstmals in die Top-5 und in Barcelona erreichte er in Lauf 1 als Zweiter seine erste Podestplatzierung. Auch in San Juan, wo der Motocorsa-Pilot im Gegensatz zu den meisten seiner Gegner noch nie fuhr, präsentiert sich Bassani sehr stark: Siebter am Freitag, Startplatz 3 in der Superpole und im ersten Rennen Platz 5.
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Zwischen Runde 4 und 11 lag der 22-Jährige als Dritter sogar erneut auf Podiumskurs, musste sich dann aber den Werkspiloten Michael Rinaldi (3./Ducati) und Alex Lowes (4./Kawasaki) beugen. "Gegen Piloten wie Michael und Alex zu kämpfen, ist eine schöne Erfahrung", betonte Bassani im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Beide hatten im ersten Rennen etwas mehr im Köcher als ich. Umso mehr werde ich versuchen, die beiden am Sonntag zu besiegen."
Bassani ist nicht nur schnell, sondern auch sehr beständig. Im zweiten Superbike-Lauf in Most leistete er sich seinen einzigen Sturz. In San Juan bestand die Gefahr, dass ein weiterer Nuller hinzukommt. "Ich hatte im ersten Lauf ein Problem mit dem Vorderreifen, was wir weder am Freitag noch am Samstagvormittag hatten. Auf der Bremse drohte mir ständig das Vorderrad einzuklappen", erklärte der Ducati-Pilot. "Trotzdem machte ich Plätze gut und war für eine Weile auf Platz 3, diesen zu halten war aber zu schwer. Am Ende Fünfter zu werden, ist kein schlechtes Ergebnis, aber nicht das, was ich wollte."
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Am Sonntag hofft Bassani, das verpasste Podium nachholen zu können. "Mit den gesammelten Daten können wir hoffentlich eine Lösung finden. Ich werde einfach mein Bestes geben und vielleicht reicht das ja, um am Sonntag Dritter oder Zweiter zu werden", sagte der WM-Neunte selbstbewusst. "Als ich im Rennen hinter Johnny fuhr, war meine Pace sehr ähnlich. Das Podium ist absolut realistisch, wir müssen aber dieses Problem mit dem Vorderreifen lösen. Es war nicht der falsche Typ, das weiß ich."
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