Überraschung: Erstes Ducati-Team mit Showa Suspension
Seit Jahren ist Öhlins im Rennsport Marktführer bei den Federelementen, doch die letzten vier Jahre gewann Kawasaki die Superbike-WM mit Showa. Jetzt expandiert die zu Honda gehörende Marke.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Bis letzte Saison waren die Federelemente von Showa nur an Kawasaki-Maschinen zu sehen, obwohl die zu Honda gehörende Firma mit Jonathan Rea die letzten vier Jahre den WM-Titel einfuhr. Auch Tom Sykes gewann den Titel 2013 auf Showa, im Jahr davor unterlag der Engländer nur um einen halben Punkt.
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Vor einer guten Woche sorgte das Team Go Eleven Ducati für eine faustdicke Überraschung, als die Zusammenarbeit mit den italienischen Fahrwerksspezialisten von Bitubo beschlossen wurde. Das zweite Ducati-Kundenteam Barni einigte sich zeitglich mit Showa. Das zieht nach sich, dass sich die Daten des Ducati-Werksteams nur noch bedingt mit denen der Kundenteams vergleichen lassen, weil dieses weiterhin mit Marktführer Öhlins arbeitet. "Showa muss man in der Motorrad-Szene nicht mehr vorstellen, sie sind einer der besten Fahrwerkshersteller der Welt", hielt Barni-Teamchef Marco Barnabo fest. "Sie haben sich entschieden, an unser Projekt zu glauben, das macht uns stolz. Wir wissen, dass es zu Beginn schwierig werden kann. Aber das ist genau der richtige Zeitpunkt, um das Fahrwerk zu wechseln, denn das Motorrad ist neu."
"Dieses neue Projekt ist sehr wichtig für uns, so können wir lernen, wie wir unsere Produkte an die verschiedenen Maschinen anpassen können", ist bei Showa zu hören. "Wir haben an der Entwicklung dieses Projektes sehr hart gearbeitet, viele unserer Ingenieure waren darin involviert."
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Showa gehört zu 27 Prozent Honda und beschäftigt fast 13.000 Mitarbeiter.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Bei den Testfahrten in Jerez und Portimao hatten Michael Ruben Rinaldi mit der Barni-Ducati und Eugene Laverty mit der GoEleven-Ducati allerhand Schwierigkeiten mit der Abstimmung der Federelemente.
Zeiten Portimao-Test, 27./28. Januar 2019: 1 Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:40,855 min 2 Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:41,814 3 Alvaro Bautista (E), Ducati, 1:41,934 4 Leon Haslam (GB), Kawasaki, 1:42,144 5 Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:42,191 6 Tom Sykes (GB), BMW, 1:42,246 7 Sandro Cortese (D), Yamaha, 1:42,469 8 Marco Melandri (I), Yamaha, 1:42,507 9 Toprak Razgatlioglu (TR), Kawasaki, 1:42,537 10 Markus Reiterberger (D), BMW, 1:43,146 11 Chaz Davies (GB), Ducati, 1:43,361 12 Michael Rinaldi (I), Ducati, 1:43,834 13 Eugene Laverty (IRL), Ducati, 1:43,950 14 Alessandro Delbianco (I), Honda, 1:44,885
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Zeiten Jerez-Test, Donnerstag, 23./24. Januar 2019: 1 Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:39,160 min 2 Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:39,372 3 Leon Haslam (GB), Kawasaki, 1:39,502 4 Alvaro Bautista (E), Ducati, 1:39,620 5 Toprak Razgatlioglu (TR), Kawasaki, 1:39,942 6 Sandro Cortese (D), Yamaha, 1:40,075 7 Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:40,145 8 Marco Melandri (I), Yamaha, 1:40,469 9 Michael Ruben Rinaldi (I), Ducati, 1:40,540 10 Chaz Davies (GB), Ducati, 1:40,621 11 Leandro Mercado (RA), Kawasaki, 1:40,794 12 Eugene Laverty (IRL), Ducati, 1:40,879 13 Jordi Torres (E), Kawasaki, 1:41,066 14 Tom Sykes (GB), BMW, 1:41,206 (1:40,7 ohne Transponder) 15 Markus Reiterberger (D), BMW, 1:41,231 16 Alessandro Delbianco (I), Honda, 1:42,353
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