Yamaha überzeugt: Nicht das Ende der Fahnenstange
Bei der Superbike-WM in Aragon war Andrea Locatelli mit den Plätzen 10, 11 und 9 der Beste aus dem Yamaha-Sextett. «Wir können es uns nicht erlauben, nicht 100 Prozent aus unserem Paket zu holen», sagt Rennchef Dosoli.
Yamaha hat mit der
Denn Yamaha ist mächtig ins Hintertreffen geraten. Seit Toprak Razgatlioglu zu BMW wechselte, wurde nicht mehr gewonnen. Den letzten Triumph für die Blauen fuhr der Türke am 10. September 2023 in Magny-Cours ein. Lassen wir Toprak außen vor, gewann Yamaha am 9. Juni 2019 in Jerez mit Michael van der Mark ein Rennen. Auf dem Podium sahen wir einen Yamaha-Fahrer letztmals am 21. Juli 2024 in Most, damals wurde Andrea Locatelli im zweiten Hauptrennen Dritter.
Locatelli war mit den Plätzen 10, 11 und 9 auch der Beste aus dem Yamaha-Sextett in Aragon.
"Wir haben bessere Ergebnisse erwartet, sie lagen unter unserem Potenzial", bewertete Rennchef Andrea Dosoli die gezeigten Leistungen. "Die Superbike-WM ist derzeit sehr umkämpft, wie die Superpole mit 13 Fahrern innerhalb einer Sekunde auf einer der längsten Strecken im Kalender zeigt. In einem solchen Umfeld kann man es sich nicht leisten, nicht 100 Prozent aus seinem Paket herauszuholen."
Der Mailänder weiter: "Wir haben das Potenzial unseres Motorrads in Aragon nicht voll ausgeschöpft. Es ist eine Tatsache, dass wir in einem Sektor deutlich verloren. In Sektoren, in denen unser Motorrad stark ist, haben wir aber auch nicht aufgeholt. Wir müssen mit dem arbeiten, was wir in der Hand haben. Wir müssen versuchen, das Paket zu verbessern, vor allem in den Bereichen, in denen die R1 bekanntermaßen stark ist. Es gibt noch viel zu tun, um 100 Prozent aus dem aktuellen Paket herauszuholen. Wir müssen unsere Leistung im Qualifying verbessern, denn auch wenn die Zeiten in Aragon eng beieinander lagen, ein paar Zehntelsekunden weniger hätten Locatelli in die erste Startreihe gebracht, müssen wir schneller sein, um die Startposition zu verbessern. Wenn wir keinen guten Platz in der Startaufstellung haben, sind die Rennen noch schwieriger, das war bei Jonathan Rea und Remy Gardner ganz besonders der Fall."
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