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Assen, Lauf 1: Bendsneyder lässt Niederlande beben

Das erste Rennen der Supersport-WM 2025 in Assen endete mit einem Heimsieg von Bo Bendsneyder (MV Agusta). Starkes Rennen von Philipp Öttl auf Platz 7. Marcel Schrötter stürzte, zeigte aber einen ausgezeichneten Speed.

Supersport-WM

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Die Pole-Position für den ersten Lauf der Supersport-WM 2025 in Assen hatte sich am Freitag zum zweiten Mal in Folge Can Öncü (Yamaha) gesichert. Die erste Reihe vervollständigten Tom Booth-Amos (Triumph) und Lokalmatador Bo Bendsneyder (MV Agusta). Philipp Öttl (Ducati) startete als Zehnter, Marcel Schrötter (Ducati) wegen technischer Probleme im Qualifying als 13.

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Das Rennen fand bei idealen äußeren Bedingungen statt. Der Himmel wolkenlos, die Temperaturen mit 22 Grad Celsius angenehm. Der erste Start wurde nach Sturz der Hinterbänkler Loic Arbel (MV Agusta) und Eduardo Montero (Ducati) in Runde 1 abgebrochen. Beim zweiten Versuch über nur 12 statt 18 Runden ging alles glatt.

Im Sprint zur ersten Kurve setzte sich Öncü durch und zog mit einer fantastischen Startrunde um 1,4 sec davon. Von diesem Polster lebte der Yamaha-Pilot bis Runde 6, dann wurde er von Bendsneyder, Manzi und Jaume Masia (Ducati) gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen für Marcel Schrötter bereits gelaufen – der Bayer stürzte im Positionskampf mit Xavier Cardelus (Ducati). Der 32-Jährige brachte seine WRP-Ducati als Letzter ins Ziel, aber mit Rundenzeiten wie die Spitze.

An der Spitze kämpfte fortan ein Quartett um den Sieg. Unter dem Jubel seiner Landsleute übernahm Bendsneyder in Runde 7 erstmalig die Führung, auch Manzi ging am Türken vorbei. Masia musste sich ab Runde 9 mit Platz 4 vergnügen, während sich Bendsneyder vorn auch von den beiden Yamaha-Piloten zusehends absetzen konnte.

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In der letzten Runde hatte der MV Agusta-Pilot einen kommoden Vorsprung und fuhr unter dem Jubel seiner Landsleute auf den Tribünen souverän den Heimsieg ein – den zweiten an diesem Tag nach Jeffrey Buis in der 300er-WM! Im Kampf um Platz 2 setzte sich Stefano Manzi vom niederländischen Yamaha-Team Ten Kate gegen Markenkollegen Öncü durch.

Philipp Öttl zeigte sein bisher bestes Rennen in diesem Jahr, obwohl seine Knieverletzung noch immer nicht ausgestanden ist. Der 28-Jährige kämpfte in einer großen Gruppe um Platz 5 und kreuzte mit der Feel-Racing-Ducati als guter Siebter die Ziellinie. Fünfter wurde Tom Booth-Amos mit der besten Triumph.

Mit der einzigen Kawasaki erreichte Jeremy Alcoba die zehnte Position. Bester Honda-Pilot wurde Corentin Perolari als Zwölfter. Teamkollegin Ana Carrasco kam als 24. ins Ziel. QJ-Pilot Niki Tuuli wurde 20.

So lief das Rennen:

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Start: Öncü vor Manzi und Bendsneyder in die erste Kurve. Öttl mit einem guten Start auf die achte Position. Schrötter auf Platz 14. Bayliss und Antonelli stürzen.

Runde 1: Öncü unglaubliche 1,4 sec vor Bendsneyder und Manzi. Perolari (Honda) auf 13. Schrötter auf 15.

Runde 2: Die Top-3 unverändert. Schnellste Runde Masia in 1:36,990 min. Öttl (10.) mit Anschluss bis Platz 7. Toba gestürzt.

Runde 3: Schnellste Runde Manzi in 1:36,952 min, aber die Abstände ändern sich nur minimal.

Runde 4: Öncü noch 0,8 sec vor seinen Verfolgern. Sturz Debise und kurz darauf auch Schrötter und Cardelus.

Runde 5: Öttl (9.) weiterhin am Ende der Gruppe, die um Platz 5 kämpft.

Runde 6: Der Vorsprung von Öncü schmilzt zusehends.

Runde 7: Öncü fällt hinter Bendsneyder und Manzi auf Platz 3 zurück. An der Spitze kämpft nun ein Quartett um den Sieg. Booth-Amos mit der besten Triumph führt die Gruppe um Platz 5 an.

Runde 8: Bendsneyder setzt sich um einige Meter von Öncü und Manzi ab. Schrötter hat das Rennen fortgesetzt und fährt mit Rundenzeiten wie die Spitze als Letzter dem Feld hinterher.

Runde 9: Masia (4.) kann den Speed der Top-3 nicht mehr mitgehen. Öttl mittlerweile Siebter. Perolari (12.) mit Anschluss bis Platz 10.

Runde 10: Bendsneyder erstmals über eine Sekunde vor Öncü und Manzi.

Runde 11: Bendsneyder 2 sec vor Öncü und Manzi. Taccini (Ducati) Fünfter. Öttl weiter mit Chancen auf Platz 5.

Letzte Runde: Bendneyder gewinnt souverän, Manzi Zweiter vor Öncü. Öttl Siebter.

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