Der Bann ist gebrochen: Nicolò Bulega erlöst Ducati
Nicolò Bulega aus dem Aruba-Team fuhr im chaotischen ersten Supersport-Lauf auf Phillip Island zu einem historischen Start-Ziel-Sieg – für sich selbst und das Ducati-Werk.
Beim ersten Start des wegen der Wetterkapriolen zweimal abgebrochenen und zweimal neu gestarteten Rennens sank dem 23-jährigen Italiener noch das Herz, denn er kam schlecht weg, fiel mit Slicks auf feuchter Piste bis fast ans Ende des Feldes zurück und hatte "keinerlei Gefühl" für sein Motorrad.
Doch als das Rennen, verspätet und zu einem 10-Runden-Sprint zusammengekürzt, endlich über die Bühne gehen konnte, wirkte Bulega wie verwandelt. "Wenn es in Italien ein bisschen zu regnen anfängt und dann wieder aufhört, sind die Strecken meist nach ein, zwei Runden wieder trocken. Aber dazu braucht es Wind, und heute gab es keinen oder nur ganz wenig. Ich dachte auch an einen Moto3-Grand-Prix von 2016 zurück, wo ähnliche Bedingungen herrschten. Mit diesen Erfahrungen im Rücken entschied ich mich für ein Regen-Set-up – und landete einen Volltreffer", schilderte er. "Mit Regenreifen war das Feeling unglaublich, genau das Gegenteil vom ersten Start. Und deshalb gelang es mir, voraus zu fahren und meine Position zu verteidigen".
Es war der erste Sieg für Ducati seit 2005 und der erste Sieg für Bulega in dieser Klasse, der bereits im letzten Jahr mit etlichen Podestplätzen auf sich aufmerksam gemacht hatte. "Es ist ein super Gefühl,
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