Die Regeln für die Supersport-WM 2016 sind seriennäher, die Superstock-600-EM wurde beerdigt. Für BCC-Teamchef Andy Gerlich zwei Gründe, mit Toni Finsterbusch in die Weltmeisterschaft einzusteigen.
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Mitte Oktober veröffentlichte SPEEDWEEK.com die revolutionären Pläne von WM-Vermarkter Dorna, die Superstock-600-EM einzustampfen und stattdessen die Supersport-WM einen weiteren Schritt seriennäher zu machen.
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Außerdem erlaubt das neue Konzept, dass Teams zukünftig an der gesamten Supersport-WM teilnehmen können, oder aus Kostengründen nur die europäischen Rennen fahren. Für solche Teams wird es sogar eine eigene Wertung geben. "Wir brauchen ein bisschen mehr Budget als für die Superstock-600-EM, für mich geht der Plan der Dorna auf", erzählte Andreas Gerlich, Teamchef von BCC Racing Yamaha. Er wird mit Neuverpflichtung Toni Finsterbusch alle WM-Läufe bis auf Australien, Thailand und Malaysia bestreiten. "Ich finde es attraktiv – alleine schon wegen der Übertragungsmöglichkeiten auf Eurosport. Das ist gut für die Sponsorensuche, auch wenn immer noch nicht alle Rennen im TV kommen. Eurosport gelobt ja immer Besserung."
"Wir sind zuversichtlich, dass das neue Format der Serie frische und zusätzliche Aufmerksamkeit bringt", sagt Javier Alonso, WSBK Executive Director. "Teams und jungen talentierten Fahrern bieten wir eine Möglichkeit, sich im Motorsport nach oben zu arbeiten."
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"Die Hauptgeschichte sind die 1000er, da muss man hin", weiß Gerlich. "Das sehe ich auch bei uns im Motorradgeschäft, alle interessieren sich für 1000-ccm-Bikes, der 600er-Markt ist tot. Mich reizt die Supersport-WM nur, weil das Reglement abgestrippt wurde, vor allem die Elektronik. Das bedeutet einen extremen Kostenfaktor weniger. Sonst müssten wir mit Magneti Marelli fahren und bräuchten einen Ingenieur, der die Elektronik fahrbar macht."
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Noch vor Veröffentlichung der offiziellen Startliste 2016 zeichnet sich ab, dass die Supersport-WM aus den Regeländerungen gestärkt hervorgehen wird. Positiv für die deutschsprachigen Fans: Mit Randy Krummenacher, Kevin Wahr und Toni Finsterbusch haben wir drei Piloten auf dem Grid.
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