Kevin Wahr (17./SMS Honda): «Wie der Weltuntergang»
Startplatz 17 ist nicht das, was sich Kevin Wahr vom Supersport-WM-Auftakt in Australien erwartet hat. SPEEDWEEK.com erklärte der Honda-Neuling, was schief lief.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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1,558 Sekunden Rückstand sind passabel, doch Startplatz 17 im Rennen am Sonntag ist nicht dort, wo Kevin Wahr gerne hin wollte. "Der Rückstand ist das einzig entfernt Positive, wenn man sich auf die Suche danach macht", meinte der Schwabe nach dem Qualifying. "Und, dass mir auf Platz 12 nur 2/10 sec fehlen. Aber so oder so, ich sitze auf dem Motorrad und ich muss die Rundenzeit fahren. Es fehlt nicht viel."
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"Auf Phillip Island hängt viel davon ab, eine perfekte Runde zusammen zu bekommen", weiß Wahr. Doch auch wenn er seine besten Sektorenzeiten aneinander gereiht hätte, stände er nur einen Startplatz weiter vorne. "Du musst einen vor dir haben und dessen Windschatten mitnehmen. Dafür hatte ich heute nicht das Talent, ich fuhr meine Zeit alleine. Wenigstens kann ich diese Zeit konstant fahren, aber trotzdem ist es Mist, wenn man vom 17. Platz losfährt."
Dann erinnert sich der 25-Jährige an die letzten Monate: Erst vor wenigen Wochen unterschrieb er den Vertrag mit SMS Honda, vergangenen Montag saß er zum ersten Mal auf der CBR600RR. Seinen Rückstand hat er in den letzten sechs Tagen auf 1,5 sec reduziert. "Es könnte trotzdem besser sein...", meinte Wahr. "17 Fahrer sind innerhalb 1,5 sec. Eine halbe Sekunde schneller und ich bin Neunter. Alle sind sehr eng zusammengerutscht. Hin oder her, mir fehlt eine halbe Sekunde zu dem, was mich glücklich machen würde. Mal gucken, was im Warm-up und Rennen noch geht. Für mich als Sportler ist so ein Ergebnis wie der Weltuntergang."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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