Marcel Schrötter (2.) entging knapp einer Katastrophe
Im ersten Supersport-Lauf in Aragón war Marcel Schrötter einer der auffälligsten Piloten. Die Basis für den zweiten Platz auf dem Podium legte der MV Agusta-Pilot im Qualifying. Fast hätte er aber das Ziel nicht gesehen.
Am ersten Trainingstag ließ sich
"Platz 4 im Qualifying ist schon fast das Maximum, was für uns erreichbar ist, weil wir auf eine schnelle Runde einfach nicht so gut sind wie andere. Ich hatte ja die Grid-Strafe, aber mein Start war gut und ich machte gleich ein paar Plätze gut", schilderte der MV Agusta-Pilot im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Dann überholte mich Huertas, der in den ersten Runden immer ziemlich aggressiv zur Sache geht. Als ich mich durchgesetzt hatte, war schon eine kleine Lücke nach vorn aufgegangen."
Schrötter überholte den Spanier in Runde 5, auf den führenden und späteren Sieger Nicolò Bulega hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits 5,6 sec Rückstand, auf den zweitplatzierten Yari Montella (Ducati) fehlten ihm 2,6 sec. Dazwischen lagen Federico Caricasulo (Ducati) und der WM-Zweite Stefano Manzi (Yamaha).
"Erst holte ich Caricasulo ein, danach Manzi. Wir holten dann gemeinsam auf Montella auf und wir hatten einen schönen Dreikampf um den zweiten Platz", erzählte Marcel. "Irgendwann habe ich die Spitze übernommen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich etwas mehr hatte als die beiden. Manzi hat extrem dagegengehalten und wir hatten mehrmals Kontakt. Als er mich in der letzten Kurve berührte, habe ich mich schon am Boden gesehen."
"Bis jetzt ein super Wochenende, auch wenn der Freitag nicht optimal lief", sagte Schrötter grinsend. "Ich bin komplett zufrieden, es war ein gutes Rennen. Mir ist kaum ein Fehler passiert, ich bin immer schneller geworden und habe mich durchgesetzt. Es war gut, dass ich das mal zeigen konnte. Von Freitag bis zum Qualifying habe ich mich um 1,5 sec gesteigert. Potenzial bei dem Motorrad und mir ist also vorhanden, um einfach schneller zu sein, auch schon von Anfang an."
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