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Marcel Schrötter (6.): Das Problem ist offensichtlich
Die hohen Temperaturen verstärkten die bekannten Probleme mit den Federelementen: Bei der Supersport-WM in Misano fuhr Marcel Schrötter ein starkes erstes Rennen und stellte ein Top-6-Finish sicher.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Marcel Schrötter kam beim ersten Rennen der Supersport-WM in Misano mit 3,2 Sekunden Rückstand ins Ziel. Von Startplatz 4 aus rechnete sich Schrötter Chancen auf ein Podium aus und landete schlussendlich auf der sechsten Position.
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"Ich bin relativ zufrieden", kommentierte Schrötter beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Misano und relativierte seine Freude: "Es wäre natürlich falsch, wenn ich mit einem sechsten Platz zufrieden bin. Wir wissen, wo wir hin wollen. Ich weiß, wo ich hin will. Doch ein sechster Platz ist den Umständen entsprechend okay." "Wir können nicht ständig in den Top-3 fahren. Ich konnte lange mithalten, doch wir tun uns schwer. Das ist die aktuelle Situation", erklärte Schrötter, der das Gefühl hat, nicht mit den gleichen Waffen zu kämpfen wie seine Ducati-Markenkollegen. "Schlussendlich fehlt nicht viel, aber es fehlt etwas. Wir arbeiten hart zusammen, hoffentlich gelingen uns bald Fortschritte. Wir sind nicht stark genug, um in die Top-3 zu fahren." Die mit den Federelementen von K-Tech ausgestattete Panigale V2 vom WRP-Team ist ein Exot im Feld. Die Unterschiede zu den anderen Herstellern werden bei hohen Temperaturen deutlicher. "Die Hitze hilft uns nicht. Andere profitieren bei diesen Bedingungen", bestätigte Schrötter.
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Beim Rennwochenende in Cremona stellte das WRP-Team nach Kritik von Schrötter klar, auch weiterhin mit K-Tech zu arbeiten. Wie geht Schrötter mit der Situation um? "Wir versuchen, das was wir haben, zu verbessern. Wir arbeiten eng mit allen Beteiligten zusammen. Es liegt nicht nur an den Komponenten. Wir müssen auch das restliche Gesamtpaket verbessern", erklärte der Deutsche.
Im Rennsport kann eine kleine Änderung viel bewirken. "Bei 'Pecco' sah man, was 15 Millimeter ausmachen können", verwies Schrötter auf die verschiedenen Bremsscheiben an Francesco Bagnaias MotoGP-Ducati – eine Story, die beim Grand Prix in Aragon für Gesprächsstoff sorgte.
"Wir fahren vorne mit. Es ist nicht so, dass wir weit weg sind. Wir müssen einige Stellschrauben vom Gesamtpaket verbessern", stellte Schrötter klar. "Aber natürlich ist es frustrierend, wenn man so gut in die Saison startet und um den WM-Titel kämpfen will. Das Motorrad ist neu für das Team. Alle müssen lernen, wir halten zusammen." Landsmann Philipp Öttl (Ducati) beklagte im Samstags-Rennen einen abbauenden Vorderreifen. "Ich hatte auch mit dem Vorderreifen zu kämpfen und musste meinen Fahrstil anpassen. Dadurch ging es besser, doch ich konnte in den Kurven nicht mehr so viel Zeit gutmachen. Es fiel mir schwerer, das Tempo zu halten. Aber wir können uns keine Fehler leisten", schilderte Schrötter.
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Eine Glanzleistung gelang Schrötter am Freitagnachmittag, als er in der Superpole nur knapp an der ersten Startreihe scheiterte. Der Plan war klar: Die beiden MV Agustas von Mattia Casadei und Bo Bendsneyder ausbeschleunigen und dann Polesetter Jaume Masia (Ducati) folgen. "Es ist wirklich schwierig, mit der MV gut zu starten", weiß Schrötter aus Erfahrung. "Deshalb rechnete ich damit, dass sie nicht gut starten. Doch dafür war Öncüs Start aus der zweiten Reihe wirklich Wahnsinn! Mein Plan war eigentlich, dass ich gut starte und mich hinter Masia halte. Er hat ein schnelles Motorrad und ist schnell. Ich wollte mich von ihm mitziehen lassen und hatte die Hoffnung, dass Leute wie Manzi in der Gruppe hängen bleiben und sich bekämpfen." Der Plan ging nicht ganz auf, weil Can Öncü und Yamaha-Markenkollege Stefano Manzi regelrechte Raketenstarts zeigten und schnell vorbeizogen. Aber warum starten die MV-Agusta-Piloten immer so schlecht? "Ich vermute, das der Motor für die schlechten Starts verantwortlich ist. Der Motor im Vorjahr war aggressiver. Ich war damals nicht happy mit dem Motor. Es war extrem schwierig, die richtige Drehzahl beim Start zu halten. Das Drehzahlband war sehr aggressiv", erinnerte sich Schrötter an seine Zeit als MV-Agusta-Pilot.
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"Als ich auf die Ducati gestiegen bin, musste ich lachen. Es ist sehr einfach, mit der Ducati zu starten. Es ist das Gegenteil der MV. Man kann praktisch ohne Gas losfahren, das ist Wahnsinn! Gott sei Dank sind die Starts weiterhin das Problem der MV. Ansonsten wären sie auch stärker, denn das Renntempo der MV ist sehr gut, eines der besten Motorräder diesbezüglich", schilderte der Deutsche, der im Winter von MV Agusta zu Ducati wechselte. Die Ausgangslage für das zweite Rennen ist für Schrötter anspruchsvoller als am Samstag. Mit seiner schnellsten Rennrunde (1:37,895 Minuten) qualifizierte sich Schrötter nur für Startplatz 9 und steht somit nur in der dritten Startreihe.
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