Arenas nach Strafe irritiert: «Mahias’ Überholmanöver war verrückt!»
Yamaha-Pilot Albert Arenas wunderte sich bei der Supersport-WM in Portimao über seine Strafe und kritisierte die Fahrweise von Markenkollege Lucas Mahias in der letzten Runde.
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Die Duelle in der Supersport-WM waren auch beim Rennwochenende in Portimao hart. Das bekam auch Rookie Albert Arenas zu spüren, der im Sonntags-Rennen die Ellbogen ausfahren musste, um einen Podestplatz sicherzustellen. Arenas erhielt im Laufe des Rennens eine Strafe und wunderte sich über die aggressive Fahrweise von Yamaha-Markenkollege Lucas Mahias.
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Aus sportlicher Sicht war Portimao ein solides Wochenende. Am Freitag stellte Arenas in der Superpole den vierten Startplatz sicher. Den ersten Lauf am Samstag beendete er als Fünfter und am Sonntag erkämpfte er sich ein Podium. In einem harten Dreikampf setzte sich Arenas knapp durch und kam 0,021 Sekunden vor Mahias über den Zielstrich und 0,060 Sekunden vor Roberto Garcia. Glückliche Fügung: Arenas gab die Position nicht freiwillig auf «Ich habe ein bittersüßes Gefühl», kommentierte Arenas am Sonntagnachmittag. «Wir waren richtig stark in beiden Rennen, doch etwas fehlte, vor allem in der letzten Runde. Wir müssen herausfinden, wo wir uns verbessern können. Im Laufe des Rennens war ich schnell. Wir können diese Informationen nutzen, um uns weiter zu verbessern. Unsere Gegner sind stark, die Motorräder unterscheiden sich aber deutlich. Meine Gegner haben zudem sehr viel Erfahrung in dieser Meisterschaft. Wir hingegen beginnen erst. Mein Team arbeitet erst seit einigen Monaten mit diesem neuen Motorrad.»
Im Laufe des Rennens sprachen die Stewards eine Strafe aus, weil Arenas auf der Zielgeraden in den roten Bereich fuhr. Er musste eine Position aufgeben. «Ich verstand das nicht. Ich weiß nicht, wann ich was falsch gemacht haben soll», rätselte Arenas nach dem Rennen. Es stellte sich heraus, dass Arenas die Position gar nicht freiwillig aufgab, sondern im Duell verlor. Die Stewards waren mit der «Ausführung» aber dennoch zufrieden. «Wir müssen die Kommunikation mit dem Team verbessern. Ich konnte die Boxentafel nicht sehen», hielt Arenas fest.
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Harter Rennsport in der letzten Runde Mit der harten Gangart in der Supersport-WM hat Arenas kein Problem, doch die Fahrweise von Mahias in der letzten Runde stuft er als zu aggressiv ein: «Mahias’ Überholmanöver in der letzten Runde war verrückt.»
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In Portimao dominierte ZX Moto mit Valentin Debise. Was sagt Arenas zur Performance des Franzosen auf dem chinesischen Bike? «Schwer zu sagen, weil ich mich so stark auf mich selbst konzentriert habe. Im Moment denke ich nicht über die anderen nach. Ich kann momentan noch nicht beurteilen, was um mich herum passiert», so Arenas.
Die WM-Führung verlor Arenas in Portimao an Ducati-Pilot Jaume Masia, der zwei zweite Plätze einfuhr und jetzt sechs Punkte Vorsprung hat. Die Gesamtwertung interessiert Arenas im Moment aber überhaupt nicht: «Momentan habe ich keine Erwartungen. Natürlich ist es schön, die Meisterschaft anzuführen. Doch ich will zuerst an unserem Speed arbeiten. Die Meisterschaft ist sehr lang. Der erste Schritt wäre es, in die erste Startreihe zu fahren und die Trainings zu dominieren. Dann können wir an die Meisterschaft denken.»
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