Marcel Schrötter: «Gute Arbeit – aber es fehlt etwas»
Als Dritter der Supersport-WM-Gesamtwertung kam Marcel Schrötter aus dem Team MV Agusta Reparto Corse mit großen Erwartungen nach Barcelona. Nach Platz 7 am Freitag fällt sein Fazit gemischt aus.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Insgesamt war es ein guter Start ins Wochenende, auch wenn wir nicht ganz so stark waren, wie ich gehofft hatte", meinte Marcel Schrötter zu seinem Trainings-Freitag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. "Nach den Erfahrungen des Teams sollte die MV Agusta F3 auf dieser Strecke recht gut funktionieren, und bisher gab es keine Probleme. Aber wir kämpfen mit dem Grip, und wir tun uns schwer, in dieser Hinsicht Fortschritte zu machen. Wir sind da noch ein wenig auf der Suche. Ansonsten war FP1 eine sehr solide Sitzung, wir haben einen guten Job gemacht und sind ohne Reifenwechsel durchgefahren. Dabei haben wir auch den neuen Vorderreifen von Pirelli ausprobiert, um eine Richtung einzuschlagen. Das war wichtig, denn auch die letzten Runden mit dem gebrauchten Reifen waren okay."
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Während sein Teamkollege Bahattin Sofuoglu im FP1 überraschend für die Bestzeit sorgte, wurde Schrötter Sechster. Das zweite freie Training beendete der Bayer auf Platz 6, was in der kombinierten Zeitenliste Position 7 bedeutet. Auf den Schnellsten, WM-Leader Nicolo Bulega aus dem Team Aruba.it Ducati, verliert er 1,063 sec. "Die zweite Session begannen wir wieder mit dem härteren Reifen, um eine Referenz zum Vormittag aufzubauen, aber es kamen keine Zeiten", schilderte Schrötter. "Erst nach dem Wechsel auf den weichen Reifen gelang uns ein großer Schritt nach vorne. Trotzdem hat man gesehen, dass wir im Vergleich zu den anderen etwas mehr Mühe haben, denn ich musste in meiner Runde hart ans Limit gehen, um auf diese Zeit zu kommen, während Bulega so eine Hammerzeit rausgehauen hat. Außerdem sind Leute um uns herum, gegen die wir eigentlich ein bisschen schneller sein müssten. Sie haben sicher einen guten Job gemacht, aber wir müssen uns steigern. Es war ein guter Tag, was die Arbeit angeht, worüber ich froh bin, aber es fehlt noch ein bisschen."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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