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Marcel Schrötter rät dem Nachwuchs: Fahrt in Spanien!
Mit dem Wechsel in die Supersport-WM 2023 gab Marcel Schrötter seiner Karriere einen neuen Impuls. Der MV-Agusta-Pilot weiß, warum es der Nachwuchs aus Deutschland so schwer hat.
Supersport-WM
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Über viele Jahre waren Stefan Bradl, Marcel Schrötter und Philipp Öttl Deutschlands Aushängeschilder im GP-Sport. Während Bradl schon länger Testfahrer der Honda Racing Corporation und als Ersatz von Marc Marquez auf eine stattliche Anzahl von MotoGP-Einsätzen gekommen ist, fahren Schrötter und Öttl mittlerweile erfolgreich in der Supersport- und Superbike-WM.
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Einziger Stammfahrer in den Prototypen-Serien ist 2023 Lukas Tulovic im Moto2-Team Liqui Moly Husqvarna IntactGP. Es bleibt abzuwarten, ob sich der 22-Jährige bei seinem zweiten Anlauf nach 2018/19 etablieren kann. Tulovic hatte sich den Aufstieg als Gewinner der Moto2-EM 2022 verdient. Diese Serie findet ausschließlich auf Rennstrecken in Spanien und Portugal statt. Ein Weg, den Schrötter dem Nachwuchs aus Deutschland ans Herz legt. "Wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, möglich früh nach Spanien zu gehen, wenn man irgendwie die finanziellen Möglichkeiten und eine entsprechende Unterstützung hat", sagte der MV-Agusta-Pilot und aktuelle Supersport-Dritte SPEEDWEEK.com. "Wenn man in Spanien Erfolg hat, bekommt man meistens auch die Chance, Richtung Grand Prix und WM zu kommen, weil dann die Kontakte entstehen. Alles, was in der CEV Repsol Championship passiert, wissen die Teams in der WM, weil sie alle dort Nachwuchsteams betreiben und vor Ort sind. Die CEV ist immer noch die beste Möglichkeit für den Aufstieg. Oder die Teilnahme am Red-Bull-Rookies-Cup. In Deutschland müsste sich viel ändern, um generell wieder mal echten Nachwuchs nach oben bringen zu können." Um die Nachwuchsarbeit in Deutschland kümmern sich engagierte Teams, während sich große Organisationen bei der Talentförderung zurückhalten. Schrötter, der selbst einige Jahre für das IntactGP-Team fuhr, kennt die Situation. "Es liegt sicher nicht an den Teams. Diese Teams versuchen, das Beste herauszuholen aus dem, was sie haben", weiß der 30-Jährige. "Intact hatte seine Moto3-Pläne mit der Dorna zusammen und eventuell mit dem ADAC. Aber der ADAC hatte kein Interesse. Dann braucht man sich nicht zu wundern, dass in Deutschland gar nichts vorwärtsgeht. Die großen Verbände müssen halt Talente, die zum Beispiel den Minibike-Cup gewinnen, unter Vertrag nehmen und ihnen für die nächsten zwei, drei Jahre helfen. Es genügt nicht, wenn man ihnen für die kommende Saison 20.000 oder 30.000 Euro gibt. Bis zum Minibike-Cup und Junior-Cup kann man den Sport in der Familie und mit kleinen privaten Sponsoren noch finanzieren. Aber wenn es dann in die Spanische Meisterschaft geht, braucht man mehr Unterstützung. Man kann ja nicht erwarten, mit 30.000 Euro in die CEV geschickt zu werden, dort zu gewinnen und dann in die WM zu gehen."
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Im Rahmen der IDM findet der Northern Talent Cup mit Moto3-Bikes statt, aber auch aus dieser Serie schaffte es seit 2020 keiner der Top-3 in eine Weltmeisterschaft. "Zu meiner Zeit hatte KTM ein eigenes Junior-Team in der IDM 125 – mit Ranseder und Bradl. Dort sind wir damals gegen Fahrer angetreten, die aus der WM zurückkamen. Es gab 40 Teilnehmer in der 125-ccm-Klasse. Der Junior-Cup ist sicher ein Schritt, um in den Sport zu kommen. Aber viele Fahrer beginnen dort erst mit 15 Jahren. Und das ist vielfach schon zu spät, um international wirklich weiterzukommen", grübelte Schrötter. "So ein Cup kann eine Zwischenstation für ein, zwei Jahre sein. Aber dann muss der nächste Schritt die CEV und die Junioren-WM sein. Das ist der logische und einzige Weg. Die Talente müssen auf dem Weg in die WM schon besser unterstützt werden. Es wird vielleicht nicht bei jeden klappen, nicht alle schaffen den Durchbruch. Aber heute haben die jungen deutschen Talente oft gar keine Chance mehr."
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