John McPhee steuerte seine Kawasaki am Samstag in Phillip Island zum ersten Mal durch den Regen – und landete im ersten Supersport-Rennen von Startplatz 20 kommend auf dem dritten Rang.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Nach zehn Jahren in der Moto3-Klasse brauche ich viele Runden auf diesem Motorrad, und genau das fehlt uns massiv. Bei den Vorsaisontests in Jerez war es zu kalt, den ersten Testtag hier auf Phillip Island verbrachte ich weitgehend in der Box, weil unser neues Ride-by-wire-System nicht funktionierte. Von einer guten Saisonvorbereitung kann in meinem Fall nicht die Rede sein. Und als es heute zu regnen anfing, kamen weitere Unbekannte hinzu, weil ich keine Ahnung hatte, wie sich das Motorrad und die Reifen verhalten würden", schilderte der 28-jährige Schotte.
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Doch als das Rennen nach zwei Abbrüchen endlich gestartet wurde, lief es um Welten besser, als es sich McPhee erhofft hatte. Vom Start weg in der Spitzengruppe, verteidigte er sich hartnäckig gegen die erfahrene Konkurrenz und brachte einen sensationellen dritten Platz hinter Nicolo Bulega (Aruba Ducati) und Rookie Nicholas Spinelli (VFT Yamaha) ins Ziel. "Mein persönliches Ziel im Trockenen wäre der 15. Platz gewesen", strahlte McPhee. "Doch die breiten Reifen geben dir eine Menge Gefühl bei diesen Bedingungen. Ich hatte schon immer einen relativ weichen Fahrstil, weil in der Moto3-Klasse die Reifenaufstandsfläche so klein ist. Bei Regen gibt es keinen Spielraum, der kleinste Fehler führt zum Sturz. Mit den breiten Reifen ist es viel leichter, das Limit zu finden."
Im Parc fermé lag er sich kurz mit seinem Vince64-Teamchef Vincenzo Scandizzo in den Armen. "Wir haben uns vor Freude angebrüllt, aber Zeit zum Reden hatten wir nicht. Ich freue mich darauf, das beim Grillen nachzuholen", schmunzelte der vierfache Grand-Prix-Sieger. "Ich bin Vincenzo zu großem Dank verpflichtet, dass er dieses Projekt ins Rollen gebracht hat. Bei diesen Bedingungen mit einem solchen Resultat belohnt zu werden, ist großartig. Jetzt müssen wir daran arbeiten, auch im Trockenen regelmäßig vorne dabei zu sein. Deshalb möchte ich so viel wie möglich testen, notfalls auf einem Parkplatz! Und notfalls kaufe ich mir eine solche Maschine!"
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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